Festtage
Oh, du fröhliche... So wird Weihnachten harmonisch
Festtage: Oh, du fröhliche... So wird Weihnachten harmonisch
Wenn an Heiligabend die komplette Familie versammelt ist, sollten keine Grundsatzdiskussionen geführt werden. FOTO: ©istockphoto.com/omgimages
Wer gut vorbereitet ist, kann sich auf entspannte Feiertage freuen. Von Lidija Zimmek

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung und auch die Zeit, die die meisten Menschen im Kreise der Familie verbringen. Die Erwartungen an das "Fest der Liebe" sind allerdings oftmals so hochgeschraubt, dass der Haussegen ganz schnell in Schieflage geraten kann. Hier ein paar Tipps für entspannte Festtage.

Richtig planen Es ist lohnenswert, mit der Planung für die Feiertage zeitig zu beginnen. Auch wenn die Festabläufe zum alljährlichen Ritual geworden sind, kann einseitige Belastung nach dem Prinzip: Alles bleibt an einer Person hängen, die Stimmung trüben. Insbesondere, wenn mit mehreren Familienmitgliedern gefeiert wird, ist es oftmals hilfreich, die organisatorischen Abläufe und elementare Fragen, wie beispielsweise: "Wer besorgt die Getränke? Wer kümmert sich um das Dessert? Wer schmückt den Baum?" und "Wer holt die Oma ab?" im Vorfeld zu besprechen.

Kompromisse schließen Gerade die jüngere Generation hat oft schon am 1. Weihnachtstag keine Lust mehr auf Familienzwang. Damit das Gesicht im Kreise der Lieben bei Tisch nicht immer länger wird, ist es ratsam, Kompromisse zu schließen, die so aussehen könnten wie: "Heute kommst du mit uns zu den Großeltern, und der morgige Nachmittag gehört dir und deinen Freunden." Auch innerhalb der Familie wirken kleine Auszeiten oftmals Wunder – und wenn es einfach mal ein kleiner Spaziergang alleine mit dem Hund oder eine Runde Laufen im Park ist.

Konflikte vorher lösen Auch wenn an Heiligabend endlich mal wieder die komplette Familie an einem Tisch versammelt ist und zur vorgerückten Stunde schon das eine oder andere Glas getrunken wurde, ist das nicht unbedingt der passende Zeitpunkt, Grundsatzdiskussionen vom Zaun zu brechen. Genau so wenig sorgt eine künstlich aufrecht erhaltene Hochstimmung für ein gelungenes Fest. Wenn es Spannungen in der Familie gibt, sollten diese besser vorher diskutiert, oder ernsthaft darüber nachgedacht werden, ob und wie man die Feiertage gemeinsam verbringen möchte.

Entspannt mit Kindern Kinder sind an Heiligabend meistens sehr aufgeregt, haben vielleicht Angst vor dem Weihnachtsmann oder davor, dass ihnen das Christkind keine Geschenke bringt. Oftmals sind sie es auch einfach leid, immer wieder ihr Gedicht für das geplante Aufsagen zu üben. Hier hilft ein entspannter Umgang ohne Druck. Vielleicht entscheidet man sich anstatt für das Gedicht für gemeinsames Singen, und die Geschenke werden dann ganz gemütlich und etappenweise zwischen den einzelnen Liedern ausgepackt.

Neue Wege ausprobieren Wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr endlich regelmäßig Joggen zu gehen oder sich von altem Ballast zu trennen, kann vielleicht schon Weihnachten starten. Jetzt ist die beste Zeit, den Kleiderschrank auszumisten oder die neuen Laufschuhe anzuprobieren und schon einmal die künftige Laufstrecke zu testen. Und während die anderen an Silvester von ihren guten Vorsätzen erzählen, ist der erste Schritt bereits getan.

Rituale ändern Im vergangenen Jahr verlief das Fest nicht gerade wie erhofft. Manchmal hilft es schon, aus gewohnten Ritualen auszubrechen. Wer nicht unbedingt Weihnachten unter Palmen mag und sich das Fest auch nicht ohne Familie vorstellen möchte, entscheidet sich vielleicht für einen gemeinsamen Urlaub in der Berghütte. Und wenn doch lieber zu Hause gefeiert werden soll, dann vielleicht einfach mal bei verschiedenen Familienmitgliedern im Wechsel.

Gelassen bleiben Gewisse Umstände lassen sich nicht ändern. Wenn trotz bester Planung etwas daneben gehen sollte, lohnt sich die Aufregung meistens nicht. Mit Gelassenheit und einer gesunden Portion Humor ist vieles halb so schlimm, und das nächste Fest, das dann nur besser werden kann, kommt bestimmt –schneller als erwartet.

Quelle: RP
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