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QR-Code war gestern
RP alive: So geht Mehr!
So funktioniert RP Alive
Barcodes und QR-Code waren gestern, „Augmented Reality“ (AR), die erweiterte Realität, ist morgen – und heute schon möglich: Mit RP alive, der App für Apple und Android. Von Jörg Mehl

Die Rheinische Post lädt ihre Leser ab sofort jeden Mittwoch exklusiv auf den Mehr!-Seiten zu einem Rendezvous mit der Zukunft ein. Überall dort nämlich, wo Sie das RP alive-Logo sehen, öffnet sich Ihnen die faszinierende Welt der erweiterten Realität. Und das ganz einfach zum Runterladen in den üblichen App-Stores und -Markets, gratis, für alle iPhones und iPads von Apple sowie für Smartphones und Tablets, die das Android-Betriebssystem nutzen.

AR ist eine faszinierende Technik, die gedruckte Inhalte mit der digitalen Welt verschmelzt. So können RP-Leser die gedruckten Inhalte „erweitern“ und bewegte Bilder sehen, ganze Fotostrecken, Grafiken oder Panoramafotos. Es steckt also deutlich mehr hinter dem alive-Logo, als es zunächst den Anschein hat. Und dieses Mehr eröffnet interessante neue Möglichkeiten, sowohl für redaktionelle als auch für werbliche Inhalte. Wie diese Technik funktioniert und Sie in den Genuss der erweiterten Realität kommen, wie Sie also die Zeitung zum Leben erwecken, können Sie natürlich gleich mit der RP alive-App ausprobieren. Eine kurze Anleitung lesen Sie im Kasten oben.

 Rendezvous mit der Zukunft

Die Möglichkeiten, die die sogenannten Smartphones bieten, wollen übrigens immer mehr Deutsche nutzen – hochwertige Handys, die mehr können als bloß telefonieren, werden Standard. Noch in diesem Jahr wird ein neuer Absatzrekord mit Smartphones erzielt werden, meldet der Hightech-Verband Bitkom auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstitutes EITO. Danach werden im Jahr 2012 voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 43 Prozent. „Smartphones haben sich auf dem Massenmarkt etabliert“, sagt Dieter Kempf, Bitkom-Präsident. Sie werden bald schon die herkömmlichen Handys verdrängt haben: Den Prognosen zufolge sind in diesem Jahr bereits 70 Prozent aller in Deutschland verkauften Mobiltelefone Smartphones.

Nach Bitkom-Berechnungen werden in zwei Jahren Standard-Handys ohne Bildschirmsteuerung mit einem Anteil von zehn Prozent weitgehend vom Markt verschwunden sein. Aus Sicht der Bitkom ist das Potenzial der Smartphones noch nicht ausgeschöpft. Kempf: „Mit jeder Generation werden die Geräte leistungsfähiger und bedienerfreundlicher.“ So unterstützen immer mehr Modelle den neuen Mobilfunkstandard LTE, enthalten NFC-Chips für berührungsloses Bezahlen oder bieten verbesserte Kurznachrichtendienste als Nachfolger der SMS.

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