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Notwendige Policen: Rundum abgesichert

VON NICOLE WILDBERGER - zuletzt aktualisiert: 03.10.2012

Brillenversicherung, Insassenunfallversicherung, Krankenhaustagegeldversicherung und, und, und... es gibt kaum ein Lebensrisiko, dass die deutsche Versicherungswirtschaft nicht kennt und nicht versichern würden.

Info

Individuell angepasst

+Prüfen Sie sich selbst auf Herz und Nieren: Welches Risiko können Sie in welchem Lebensbereich selbst tragen und welches ist ihnen eine entsprechende Absicherung wert.

+Lassen Sie sich nicht zu überstürzten Abschlüssen drängen. Oberste Priorität hat die Absicherung existenzbedrohender Risiken wie Invalidität und Tod.

+Kleinere Risiken, bei denen die möglichen finanziellen Schäden im Verhältnis zu den zu zahlenden Prämien gering sind, sollten nicht versichert werden.

+Beantworten Sie die Fragen in den Versicherungsanträgen genau und ehrlich. Sonst verlieren Sie im Schadensfall ihren Versicherungsschutz.

Angesichts einer wahren Angebotsflut ist es nicht einfach, die wirklich notwendigen Policen für den eigenen Bedarf zu erkennen. Am einfachsten orientiert man sich an bestimmten Bedarfsfeldern und schließt hier die zwingend notwendigen Versicherungen ab.

Haftpflicht für das Auto

Jeder Halter eines Kraftfahrzeuges (Kfz) braucht eine Kfz-Haftpflichtversicherung, sie ist obligatorisch, um für durch den Gebrauch des Kraftfahrzeugs entstandene Schäden abzudecken. Ohne den Abschluss einer solchen Versicherung dürfen in Deutschland, wie in den meisten Ländern, keine Autos für den Straßenverkehr zugelassen werden.

Private Haftpflicht für den Alltag

Jeder Bundesbürger sollte sie haben, tatsächlich haben aber nur zwei Drittel eine: die private Haftpflichtversicherung. Sie dient der Abdeckung der privaten Haftpflicht-Risiken, die im Alltag entstehen können. Beispiel: Beim Besuch der Großtante wirft der zweijährige Sohn die kostbare Vase vom Beistelltisch.

Berufs- und Erwerbsunfähigkeit

Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) braucht eigentlich jeder, der von seinem Arbeitseinkommen lebt. Diese Versicherung, die zwar in der Regel recht teuer ist, ersetzt den Verdienst, wenn das Arbeiten gegen Entgelt nicht mehr möglich ist. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist die Alternative für jene, die vom Arbeitseinkommen leben, aber aus Kostengründen keine BU abschließen können oder keine bekommen.

Lebensversicherung für die Familie

Eine Risikolebensversicherung ist für alle notwendig, die für andere Personen sorgen müssen. Denn diese Police sichert beim Tod eines oder beiden Elternteile das Familieneinkommen ab.

Invalidität: Kinder absichern

Für Kinder und Jugendliche bis zum Ende ihrer Ausbildung empfiehlt sich der Abschluss einer Kinderinvaliditätsversicherung. Danach sollte über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachgedacht werden. Denn diese Versicherung bietet finanziellen Schutz bei bleibenden Schäden, die infolge schwerer Krankheiten, Infektionen oder auch Vergiftungen auftreten. Laut unabhängigen Versicherungsexperten sind diese Krankheiten die bei weitem häufigere Ursache für Invalidität bei Kindern als Unfälle.

Altersvorsorge und Krankheit

Die Riester-Rente ist als Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer empfehlenswert, die über die gesetzliche Rente hinaus vorsorgen wollen.

Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung ist für jeden Bundesbürger eine Pflichtversicherung, sofern er sich nicht privat krankenversichert hat oder einen anderen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfalle hat.

Die private Krankenvollversicherung und Pflegepflichtversicherung ist für jeden Pflicht, der nicht privat krankenversichert ist oder einen anderen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfalle hat.

 

Quelle: RPS

 
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