Smartphones
Wie Fotos per Telefon gelingen
Smartphones: Wie Fotos per Telefon gelingen
Für Schnappschüsse und Erinnerungsfotos sind Smartphones gut geeignet. FOTO: Andrea Warnecke/tmn
Soviel vorneweg: Als Ersatz für eine Kompaktkamera taugen Smartphones nur in wenigen Fällen. Wie schön Fotos mit dem Smartphone werden, hängt von vielen Faktoren ab.

Auflösung: Die Mehrheit der Smartphones hat inzwischen Kameras mit mindestens fünf Megapixeln.Doch viele Pixel bedeuten nicht zwingend gute Bildqualität: „Wichtig ist auch die Größe des Bildsensors“, sagt Ronald Dammschneider von der Stiftung Warentest. Der fällt bei Smartphones oft klein aus.

Objektiv: Eine Kompaktkamera bringt in der Regel ein Objektiv mit, das zum Zoomen ein- und ausgefahren wird. Smartphones verfügen aus Platzgründen meistens nur über einen digitalen Zoom. „Je mehr man beim digitalen Zoom ein Bild vergrößert, desto stärker gehen Kontraste verloren, und das Bildrauschen wird schlimmer“, sagt Dammschneider. Das Smartphone eignet sich daher eher für Motive, denen man auch ohne Zoom nahe kommen kann. Autofokus: Viele Smartphones verfügen inzwischen über einen Autofokus. Dieser stellt aber meistens einfach alle Objekte im Sucher scharf, erklärt Wolfgang Pauler, Redakteur des Technik-Portals „Chip Online“. Porträts mit Tiefe seien so nicht möglich. „Der Autofokus bei Digitalkameras arbeitet hier meist feiner.“

Belichtung: „Bei Dämmerung oder nachts versuppen die meisten Smartphone-Fotos“, sagt Tobias Habura vom Magazin „Photographie“. Höchstens bei Nahaufnahmen sei die Qualität ordentlich. Gruppenbilder in der Kneipe oder ein Panoramabild der nächtlichen Skyline könne man mit dem Handy aber in der Regel vergessen, sagt Wolfgang Pauler. Menü: Viele Smartphones verfügen mittlerweile über sogenannte Motivprogramme.

Wie bei Digitalkameras lässt sich so beim Fußballspiel die Voreinstellung „Sport“ oder bei Kirschblüten das Profil „Makro“ anwählen. Auch eine Selbstauslöserfunktion ist inzwischen fast Standard. „Das Menü ist bei Digitalkameras aber meist üppiger“, sagt Dammschneider. Vernetzung: Wer seine Fotos vor allem fürs Internet und soziale Netzwerke schießt, ist mit dem Smartphone oft besser bedient. Auch Kompaktkameras werden inzwischen mit WLan ausgerüstet, noch ist das aber eher die Ausnahme. Bei Kompaktkameras ist dafür häufig eine Ladestation not

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