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Zusatzdienste von Airlines
Die Vorteile für Vielflieger
Zusatzdienste von Airlines: Die Vorteile für Vielflieger
Vielflieger verreisen oft entspannter. Wie viele Meilen welche Vorteile bringen, erfahren Leser, die ihr Smartphone mit installierter RP alive-App über das Bild halten. FOTO: © istockphoto.com/spooh
Ob frühmorgens auf Geschäftsreise oder zur Hauptreisezeit mit der ganzen Familie auf dem Weg in den Urlaub: Für die meisten Passagiere ist Fliegen Stress pur. Einfacher haben es Vielflieger, die bereits so oft mit einer Fluggesellschaft oder deren Partnerairlines geflogen sind, dass sie den Silber-, Gold- oder Platinstatus erreicht haben. Von Brigitte Bonder

Airlines belohnen Stammkunden mit interessanten Zusatzdiensten, die zum Teil auch mitreisenden Ehepartnern und Kindern zugutekommen. Einige dieser Dienstleistungen können sich auch "normale" Passagiere gegen eine Gebühr kaufen. Und wer flugerfahren ist, kann so manchen kostenlosen Kniff nutzen.

Mehr Gepäck mitnehmen

Statusflieger brauchen sich beim Kofferpacken nicht zurückhalten. Wie viel mehr Gepäck sie genau mitnehmen können, hängt vom Status, der Reiseklasse und vom Reiseziel ab. Zwei Koffer und mindestens ein Golf- oder Skigepäck sind bei Lufthansa und Air Berlin immer drin. Da jede Airline seine eigenen Gepäckregeln hat, sollte man sich vor Abreise über das Freigepäck erkundigen. Bei Billigairlines wie Ryanair und Easyjet sowie bei niedrigen Buchungsklassen bei Germanwings müssen auch Vielflieger für jedes aufgegebene Gepäckstück bezahlen. Tipp: Manche Airlines erlauben ein erstaunlich schweres Handgepäckstück (British Airways etwa 23 Kilo, KLM-Air France 12 Kilo, Easyjet nur Größenbeschränkung) und darüber hinaus noch Jacke, Kamera, Lesestoff, Duty-free-Einkäufe, Kindersitz und zum Teil Laptoptasche und Rucksack.

Bevorzugt einchecken

Statusflieger sparen sich die langen Schlangen vor den Economy-Schaltern und gehen direkt zum Business- oder First-Schalter. Passagiere können ihre Bordkarte an den Automaten am Flughafen mit Buchungsnummer, Kredit- oder Vielfliegerkarte oder Auflage des Reisepasses ziehen. Am bequemsten ist aber der Online-Check-in zu Hause: einfach einloggen, Flug aufrufen, Sitzplatz wählen und Bordkarte ausdrucken. Ein Online-Check-in ist meist 30 Stunden vor Abflug möglich. Ryanair-Passagiere können sich die Bordkarte für Hin- und Rückflug vor der Abreise ausdrucken, der online einchecken ist dort bis zu 15 Tage im Voraus möglich.

In der Lounge warten

Airlines bieten ihren Status- oder Business-Class-Fliegern komfortable Lounges, in denen sie sich die Wartezeit bis zum Abflug vertreiben können. Goldkarten-Inhaber dürfen eine Begleitperson mitnehmen. Meist werden Getränke, Snacks und Zeitungen, zum Teil auch kleine Gerichte sowie W-Lan oder Internet-PCs geboten. Am Düsseldorfer Flughafen beschränkt sich die Lounge-Auswahl auf die von Lufthansa, Air Berlin und Emirates. Wer mit einer anderen Fluggesellschaft startet, erhält Zutritt zur Lounge einer Partnerairline oder einer Pay-in-Lounge, die gegen Eintritt für jedermann zugänglich ist. Die "Hugo Junkers Lounge" am Flugsteig B kostet 21 Euro, für Kinder 10 Euro. Die "Open Sky Lounge" am Flugsteig C ist ab November wegen Renovierung geschlossen.

An Bord den besten Platz bekommen

Statusflieger erhalten automatisch die besten Sitzplätze: Ganz vorne, im Idealfall mit freiem Nebenplatz. Doch auch Nicht-Statusflieger können sich ganz einfach einen Top-Sitzplatz sichern. Bei vielen Airlines können Passagiere online oder telefonisch gratis einen Sitzplatz reservieren. Einige Fluggesellschaften berechnen für eine Sitzplatzreservierung eine Gebühr (zum Beispiel: Easyjet 4 bis 10 Euro, Ryanair 10 Euro, Condor 10 bis 15 Euro, Germanwings 8 bis 15 Euro, Air Berlin und TUIfly 10 bis 25 Euro). Besonders beliebt sind die Notausgangsitze mit großer Beinfreiheit (Kurzstrecke 10 bis 25 Euro, Langstrecke bis zu 70 Euro) oder in einer Zweier-Reihe (KLM 30 Euro).

Infos online auf www.vielfliegerinfo.de

Quelle: rps
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