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Dinslaken: Arbeitslosenzahl geht runter auf 3771

VON HEINZ SCHILD - zuletzt aktualisiert: 31.10.2008

Dinslaken (RPO). Auswirkungen der Finanzkrise auf den heimischen Arbeitsmarkt können Peter Greifenhofer, Leiter der Dinslakener Arbeitsagentur, und Kornelia Zippel von der Arbeitsgemeinschaft Kreis Wesel (Arge) bislang noch nicht feststellen. Bei der gestrigen Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktdaten blickten beide auch weiterhin optimistisch in die Zukunft.

Zwar sei bei Arbeitgebern eine gewisse Zurückhaltung spürbar, aber noch keine Betroffenheit. Sollte die Krise zu Auftragsrückgängen führen und damit das Zurückfahren der Produktion erforderlich machen, wollen befragte Arbeitgeber dies zum Abbau von angefallenen Überstunden nutzen, nötigenfalls Mitarbeiter von Personaldienstleistern freisetzen.

Gegenwärtig deutet jedoch noch nichts darauf hin, denn im Oktober ging die Zahl der Arbeitslosen weiter zurück. Sie sank von 3920 auf 3771. Damit liegt die Arbeitslosenquote in Dinslaken, Voerde und Hünxe im Berichtsmonat bei 6,3 Prozent, im September betrug sie noch 6,5 Prozent. Von den gemeldeten Jobsuchenden waren 1984 Frauen (September: 2053) und 1787 Männer (1867). Während sich im Berichtsmonat insgesamt 767 Männer und Frauen neu oder wieder arbeitslos registrieren ließen, meldeten sich 923 ab.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren betrug 409, die der Schwerbehinderten 227. Abgenommen hat auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die laut Statistik von 1625 auf 1587 gesunken ist. Der Arbeitsverwaltung wurden im Oktober 180 neue freie Stellen gemeldet, deren Bestand damit auf 464 kletterte.

Sollte es bei Unternehmen in den Wintermonaten zu Auftragseinbrüchen und dadurch bedingt möglicherweise zu Kurzarbeit kommen, so rät Peter Greifenhofer den Arbeitnehmern, diese Phase sinnvoll zur beruflichen Qualifikation zu nutzen. Möglich ist dies über das Programm „Wegebau“, das der Weiterbildung von gering Qualifizierten und älteren Arbeitnehmern dient.

So sei es möglich, an Zusatzlehrgängen auch in Vollzeit teilzunehmen. Im Regelfall beträgt die Förderdauer ein bis sechs Monate, im Einzelfall kann sie aber auch zwei Jahre betragen. Auskünfte bei der Agentur für Arbeit gibt Uwe Eckhardt, Tel. 0281 9620827.

Quelle: RP

 
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