Dinslaken: Auf der Weihnachtsmeile
VON ANGELIKA RITZKA - zuletzt aktualisiert: 01.12.2007Dinslaken (RPO). Dinslaken lässt es glitzern: Die Adventszeit soll endlich in der gesamten Innenstadt zum Erlebnis werden. Dafür sorgen Budenzauber, Adventskalender und historischer Handwerkermarkt.
Glitzer, Budenzauber, Märkte – diesmal soll die Vorweihnachtszeit nicht nur am Altmarkt richtig schön werden. Das verspricht die Dinamit-GmbH, zuständig für Marketing, Investitionsförderung und Tourismus. Das traurige Ensemble einer winzigen Rummelbudenstadt, in der Reibekuchenduft auf Glühwein und die Ausdünstungen einer „lebenden Krippe“ trifft, soll endgültig der Vergangenheit angehören. Stattdessen, so lautet das Versprechen der Organisatoren, macht Dinslaken sich schick, um eine völlig neue Adventszeit zu erleben.
Hütten mit Überraschungen
Kinder-Wunschbaum
Ein Kinder-Wunschbaum soll die Weihachtswünsche von Kindern aus sozial schwachen Familien erfüllen. Die Werbegemeinschaft Dinslaken lädt alle Interessierten ein, sich einen Geschenkwunsch von einem der zehn Wunschbäume zu pflücken und ihn zu erfüllen. Die Bäume stehen in den Läden der Innenstadt.
Den Bummel durch die Innenstadt noch ein Stück interessanter gestalten soll die Dinslakener Weihnachtsmeile. Vom 1. bis 22. Dezember stehen zwischen Neutorplatz und Altstadt acht Weihnachtshütten in der Fußgängerzone. 20 Aussteller bieten hier ihre Produkte an. Das Angebot wechselt ständig und reicht von Kinderkleidung über Bilder bis hin zu selbstgemachtem Schmuck. Die Weihnachtshütten sind montags bis freitags von 10 bis 19.30 Uhr und samstags von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Sonntags bleiben sie geschlossen – außer am verkaufsoffenen Sonntag, an dem sie von 12 bis 18.30 Uhr geöffnet sind.
Jeden Tag öffnet sich zudem ab heute in der Innenstadt ein Türchen des „Dinslakener Adventskalenders“. Es enthält keine Schokolade, ist dafür lebensgroß und in einem Geschäft, Restaurant oder einer sonstigen Institution zu finden. Türchen 2 beispielsweise ist morgen die RP-Din-Arena in der Kathrin-Türks-Halle zur EM-Auslosung. Orientierungshilfe bietet ein Faltblatt „Weihnachtszeit in Dinslaken – der Dinslakener Adventskalender“, das ausliegt, etwa in den Bürgerbüros.
Neu und ein Experiment ist ein historischer Kunsthandwerkermarkt im Burginnenhof. Am Wochenende des 15. und 16. Dezembers erwartet die Besucher hier von 11 bis 19 Uhr allerhand: ein Metallschmied, ein Holzbildhauer und ein Bortenweber stellen ihre Arbeiten vor und verkaufen sie. Ein fahrender Händler ist auch vor Ort. Der Frauengeschichtskreis Dinslaken erzählt von Weihnachten früher. Außerdem gibt’s die Weihnachtsgeschichte „op platt“ zu hören. Eine Hexe aus dem Mittelalter erzählt über ihre sechs Jahre Gefangenschaft im Burgturm, bastelt mit Kindern und bereitet Heilkräutertees. Eine lebende Krippe mit Esel, Pony, Gans und Ziege rundet den Markt ab.
Immer samstags fährt der „Dinslakener Weihnachtsexpress“ von 10 bis 18 Uhr einkaufsmüde Erwachsene und Kinder kostenlos vom Neutor bis zum Altmarkt. Dabei können sie auf dem Weg auch einige der 15 geschmückten Tannen bewundern.
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