Dinslaken: Ausbildung wird groß geschrieben
VON SEBASTIAN MÜHLEIS - zuletzt aktualisiert: 29.07.2009Dinslaken (RPO). Bereits seit über 125 Jahren hilft das Sankt-Vinzenz-Hospital, kranke Menschen zu heilen oder ihnen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Auf die Fachabteilungen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie/Geburtshilfe, Pädiatrie, Anästhesie, Psychiatrie und Psychotherapie verteilen sich die 445 Planbetten des katholischen Krankenhauses, in dem über 900 Mitarbeiter beschäftigt sind. Auf dem Gelände des Hospitals betreibt der Träger zudem das Sankt-Franziskus-Altenpflegeheim, in dem 100 Mitarbeiter tätig sind.
In diesem traditionsreichen Hospital wird Ausbildung groß geschrieben. Allein das Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit hat 117 genehmigte Ausbildungsplätze in den Berufen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (beide dreijährige Ausbildung) und Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz (einjährige Ausbildung).
Hinzu kommen Lehrstellen in den Bereichen Medizinische Fachangestellte (sechs Stellen), Kaufmann im Gesundheitswesen oder Bürokaufmann (sechs Plätze) sowie jeweils ein Fachinformatiker für Systemintegration sowie ein Koch.
Die Frage, warum das Vinzenz-Hospital so viele Lehrstellen anbietet, ist dabei für die stellvertretende Personalleiterin Miriam Alke leicht zu beantworten. "Wir verstehen Ausbildung einerseits als gesellschaftlichen Auftrag, den wir gerne annehmen. Andererseits dient uns die Ausbildung innerhalb des Bildungszentrums auch zur Qualitätssicherung in der Pflege-Versorgung unserer Patienten.
Auch in den übrigen Bereichen bilden wir aus, um Personal für unser Haus zu entwickeln. Gerade im Bereich der Verwaltung können wir durch Spezialisierung auf den Gesundheitsbereich qualifizierte Mitarbeiter ausbilden, deren Wissen uns später wieder zugute kommt."
Die Auswahlkriterien bei den Bewerbern lassen sich dabei in zwei Bereiche aufsplitten: Zum einen sind ein guter Schulabschluss, Interesse an berufsspezifischen Fragestellungen und eine hohe Lernbereitschaft erwünscht, zum anderen werden die Bewerber aber auch in einem persönlichen Gespräch genauestens beleuchtet. Dabei sind Kenntnisse über die Ausbildung (Dauer und Inhalte) sowie eine Vorstellung vom Aufgabengebiet bei einer Pflegeperson ein großer Pluspunkt.
Die Wirtschaftskrise hat keineAuswirkungen auf die Ausbildungssituation im Haus – die Zahl der Lehrstellen bleibt unverändert.
Wir suchen Sie! Wenn sie seit Jahren Lehrstellen anbieten oder gegendenTrend der Wirtschaftskrise ausbilden, dann melden Sie sich bei uns. Wir wollen Ihren Betrieb vorstellen, Ihre Ausbildungsberufe und Motive - und womöglich sogar die eine oder andere freie Lehrstelle in ihrer Firma. Wenden Sie sich an Ulrich Schwenk, EMail: ulrich.schwenk@rheinishce-post.de, Tel. 02064 4126-13, Fax 02064 4226-29.
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