Dinslaken: Bauarbeiten für neues Bad kommen voran
zuletzt aktualisiert: 21.11.2009Dinslaken (RPO). Das neue Dinslakener Sport- und Freizeitbad am Volkspark macht gute Baufortschritte. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist für Oktober 2010 vorgesehen. Im Frühjahr 2011 soll das neue Bad komplett fertig sein.
Wo die Umkleiden des Freibades und Teile des alten Hallenbades standen, erhebt sich im Frühjahr 2011 das dann fertiggestellte neue Dinslakener Hallenbad. Sein 25- Meter-Sportbecken mit sechs Bahnen wurde um 1,66 Meter verbreitert, so dass es Sportler und Freizeitschwimmer gleichzeitig nutzen können. Ergänzt wird der Beckenbereich durch eine Sprunganlage mit Ein-Meter-Brett und Drei-Meter-Plattform.
Die Wassertiefe des daneben liegenden Lehrschwimmbeckens mit Scherenhubboden ist verstellbar (Wassertiefe von 0 bis 180 Zentimeter). Dieses Becken lässt sich, wenn es durch den Badebetrieb zu laut wird, zudem durch Faltwände abtrennen. Die besondere Attraktion im Bad ist eine 60 Meter lange Röhrenrutsche. Sie wird ausgerüstet mit einer integrierten Zeitnahme und einem transparenten Rohrelement. Das macht rasante Rutschrennen möglich.
Der Clou: Das Dach über dem Sportbecken und die südliche Außenwand zu den Liegewiesen und Sonnenterrassen lassen sich öffnen. Damit bietet das Hallenbad im Sommer den Charme eines Freibades. Die künftige Außenanlage wird durch ihren Beach-Charakter geprägt.
Mit Röhrenrutsche
Zwei Bauabschnitte sind vorgesehen: Im Juli wurde damit begonnen, die neue Schwimmhalle mit Sport und Lehrschwimmbecken, den Umkleideräumen und Sanitäranlagen zu errichten. Die Röhrenrutsche gehört ebenfalls zum ersten Bauabschnitt. Nach Inbetriebnahme dieser Bereiche wird das alte Hallenbad abgerissen.
Im zweiten Bauabschnitt werden an dieser Stelle der neue Eingangsbereich samt Kasse, Küche und Kleingastronomie sowie das Kinderplanschbecken entstehen. Die Kleinsten bekommen eine geschwungene Wasserinsel mit unterschiedlich tiefen Stellen. In 32 Grad warmem Wasser sorgen ein Schiffchenkanal, Lemon-Drops, ein Wasserkipper und der Sprühigel hinter einem Wasserfall für Badespaß. Neben dem Becken ist eine Spielgrotte mit Wärmebank geplant, auf der die triefnassen Kleinen im Badeanzug sitzen können, ohne eine Gänsehaut zu bekommen.
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