Dinslaken: Bauarbeiten sind schlecht fürs Geschäft
zuletzt aktualisiert: 22.09.2006Dinslaken (RPO). Erich Brinkmann nimmt die Baustelle am Rheindeich als Anwohner zur Kenntnis, wenngleich sie ihm einige Mühen kostet: „Wir putzen drei Mal in der Woche die Fenster. Aber es sind Arbeiten der öffentlichen Sicherheit, die erledigt werden müssen.“
Gleichwohl fürchtet er als Inhaber der Gaststätte „Am Stapp“ um seinen Betrieb – auch wegen falscher Informationen: „Schon mehrfach wurde an der Straße für einen angekündigten Schwertransport ein Parkverbot von 22 Uhr bis zum nächsten Morgen verhängt. Der Transport fand dann doch nicht statt. Aber meine Kunden haben frühzeitig den Biergarten verlassen, um kein Knöllchen zu kassieren. Das ist geschäftsschädigend.“
Überhaupt sei das Gasthaus tagsüber während der laufenden Arbeiten schlecht besucht. Es sei nicht mehr weit, und er müsse womöglich Angestellte entlassen, sagte Brinkmann.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




