Dinslaken: „Troja“ zieht in die City
VON RALF SCHREINER - zuletzt aktualisiert: 03.07.2008Dinslaken (RPO). Wer bislang in Dinslaken griechisch essen wollte, ging zu „Zorbas“. Jetzt bekommt das Altstadt-Restaurant von Harry Kremmidas Konkurrenz. Im August eröffnet Samir Halilovic an der Lessingstraße das Speiselokal „Troja“.
Bekleidung
Umziehen wird das Damenmode Geschäft Vera Claus, Friedrich-Ebert-Straße. Mitte August gibt es an der Lessingstraße 2 (vormals Bertelsmann-Buchclub) einen Neuanfang.
Junge Jeans-Mode und mehr bietet seit kurzem „Replay“ an der Saarstraße 10 an.
Samir Halilovic ist in der Gastronomie kein Neuling. Nach diversen Kellner-Jobs – unter anderem im Fischspezialitäten-Restaurant „Walsumer Hof“ (Langhoff), im „Rumpelstilzchen“ und im „Zorbas“ – machte sich 36-Jährige vor drei Jahren selbstständig. An der Rahmstraße 145 in Möllen eröffnete er das Restaurant Troja. Das ist mittlerweile wieder geschlossen. Halilovics Vater wird dort im Herbst einen neuen Anlauf mit dem Restaurant „Mediterran“ wagen. Für den 36-Jährigen keinen Grund, das „Troja“ zu begraben.
Gemeinsam mit seiner Frau Natercia startet er in der Dinslakener City einen Neuanfang in den Räumen des ehemaligen koreanischen Restaurants „Dschingis Khan“. Halilovic ist zuversichtlich, dass ein zweiter Grieche in Dinslaken gute Chancen hat. „Wenn wir das in Möllen geschafft haben, bekommen wir das auch in Dinslaken hin.“
Eine Menge Arbeit
Bis der Startschuss fallen kann, wartet jedoch noch eine Menge Arbeit auf den Gastronom. Das gesamte Lokal muss von Grund auf renoviert werden. Der koreanische Fischteich ist bereits verschwunden und hat einem Holzpodest Platz gemacht, neue Fenster wurden eingesetzt. Das Restaurant erhält einen komplett neuen Sanitärbereich. 60 Gäste sollen in dem Lokal Platz finden. Und sie sollen sich wohl fühlen. Das heißt für Halovic: guter Service, gute Qualität, zivile Preise.
„Beim Koch und beim Personal darf man nicht sparen“, sagt der 36-Jährige. „Die Gäste müssen zufrieden sein. Sie sollen ja wiederkommen.“ Dafür sorgen will der Gastronom mit einer Karte, die neben typisch griechischen Gerichten wie Gyros, Bifteki und Dolmades, Tzatziki und Saganaki, frischen Salaten und Gemüse auch Spezialitäten aus der portugiesischen und brasilianischen Küche anbietet. „Meine Frau kommt aus Portugal“, erklärt Halilovic.
Und es gibt eine Brasilianerin im Troja-Team. Auch Spezialangeboten sollen den Namen des Restaurants bekannt machen: der Garnelentag am Dienstag, der Hähnchentag am Mittwoch, der Mittagstisch mit drei Gerichten zur Wahl. Den genauen Eröffnungsstermin kennt Samir Halilovic noch nicht. „Wir wollen das bis zu den DIN-Tagen schaffen.“
Thalia-Eröffnung
Andere Termine für das Dinslakener Ladenkarussell stehen mittlerweile fest. Die Buchhandlung Thalia öffnet am 1. August ihre Filiale an der Neustraße 37. Die Buchhändlerin Sigrid Buchheim, die dort stellvertretende Filialleiterin wird, schließt ihr Geschäft an der Duisburger Straße 15 am 30. Juli. Ein Nachfolger für ihr Ladenlokal hat sich noch nicht gefunden. Die Baedker-Buchhandlung (auch sie schlüpft unter das Thalia-Dach) macht zum 12. Juli dicht. Filialleiter Thomas Staudinger begrüßt seine Kunden demnächst ebenfalls bei Thalia.
Bäcker Josef Lueg, der wie berichtet zum Ende des Monats sein Geschäft an der Neustraße aufgibt, hat noch keinen Nachfolger für das Ladenlokal gefunden. „Die Verhandlungen laufen“, sagte er gestern auf RP-Anfrage.
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