Dinslaken: „Wilde Kerle“ stürmen Lichtburg
VON RALF SCHREINER - zuletzt aktualisiert: 11.01.2007Dinslaken (RPO). „Die Wilden Kerle“ kommen nach Dinslaken. Und das live! Am 22. Februar wird das heißeste Fußballteam aller Zeiten im Mannschaftsbus am Neutor vorfahren. Auch der „Trainer“ ist dabei: Regisseur Joachim Masannek. Die „Lichtburg“ rollt den Film-Kids den roten Teppich aus.
Das Spiel zur Tour
Die Dinslakener „Lichtburg“ ist eines von 18 Kinos in Deutschland und neben Bochum, Münster und Paderborn eines von vier Kinos in Nordrhein-Westfalen, dem „Die Wilden Kerle“ auf ihrer Promotion-Tour einen Besuch abstatten.
Das Spiel zur Tour will die Lichtburg in Zusammenarbeit mit der Dinslakener Werbegemeinschaft und der IG Altstadt starten. Auch die DIN@MIT GmbH, die bereits mitgeholfen, die Kerle nach Dinslaken zu holen, ist mit im Boot.
„Filmstadt Dinslaken“ – die Worte gehen Heidrun Grießer mittlerweile recht flott über die Lippen. Kein Wunder: Der Lichtburg-Betreiberin ist ein echter Coup gelungen. Ihr Kino ist eines von bundesweit 18 Lichtspielhäusern, in denen „Die Wilden Kerle“ auf ihrer Promotion-Tour Station machen. „Das ist schon etwas Besonderes für Dinslaken“, sagt Grießer.
Bücher, CDs, Bettwäsche
Die Idee, die Power-Kicker einzuladen kam der Lichtburg-Chefin beim Casting zu Adnan Köses „Ironman“. „Ein Regisseur ist schön, zwei sind besser“, dachte Grießer, bewarb sich beim Filmverleih und gewann. „Ich wusste zuerst gar nicht so recht, was ich gewonnen hatte. Jetzt weiß ich’s: Jede Menge Arbeit.“ Denn nun geht es darum, das Konzept, mit dem die Kino-Betreiberin bei Buena Vista International/SamFilm gepunktet hat, umzusetzen. Wo „Die Wilden Kerle“ auftauchen, da geht’s auch wild zu. Dafür sorgen die Fans. Die meisten von ihnen verfolgen die Abenteuer der coolsten Torjäger aller Zeiten seit Jahren. Sie kennen nicht nur alle ihre Bücher, CDs und schlafen in „wilder Bettwäsche“. Sie haben auch dafür gesorgt, dass die bisherigen drei „DWK“-Filme große Kinoerfolge wurden. Teil drei war mit über zwei Millionen Besuchern einer der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 2006.
Und diese Fans – Heidrun Grießer ist nicht die einzige , die davon überzeugt ist, dass die meisten Mädchen sind –, erwartet am 22. Februar in Dinslaken Action pur. Los geht’s bereits vor dem Kino. Wo Jimi Blue Ochsenknecht und sein Bruder Wilson Gonzalez auftauchen, sind wilde Autogrammjäger nicht weit. Und wenn dann noch Regisseur Joachim Masannek mit den anderen Fußballhelden der Stammmannschaft aufläuft, wird’s schnell eng. Auch dann, wenn Uwe Ochsenknecht, der ebenfalls in den „Wilden Kerlen“ mitspielt, nicht mit von der Partie sein sollte. Sicherheitskräfte werden dafür sorgen, dass es beim Gang durch die Gasse nicht zu Tumulten kommt.
Viel Zeit, um Autogramme zu erjagen, Hände zu schütteln und Fotos zu schießen haben die Fans nicht. Gegen 18.30 Uhr werden die Filmkicker vorfahren. Die Motocross-Machinen, mit denen sie im Film „Der Angriff der Silberlichten“ (Untertitel) über das Spielfeld donnern, bleiben zu Hause. Die Kinohelden kommen im gewöhnlichen Bus. Dann geht’s über den roten Teppich direkt ins Kino, wo bereits der erste Fanblock wartet: Kinder aus Dinslaken, die im Vorfeld der Promo-Tour das DWK-Ratespiel vorbereitet haben und Kinder, die bei diesem Spiel gewonnen haben. 300 Plätze gibt es in der Lichtburg I. Deshalb gelten eiserne Regeln: Einlass nur mit Einladungskarte. Und: Erwachsene müssen draußen bleiben. Während die Kids im großen Kino die von Michael Krebs moderierte Kino-Show erleben, können sich Mütter und Väter in der Lichtburg II und III bei einem Getränk und einem Imbiss die Zeit vertreiben.
Anpfiff: 1. Februar
Gegen 19 Uhr beginnt ein zweiter Showblock für alle anderen Kerle-Fans, Autogrammstunde inklusive. „Der Eintritt ist selbstverständlich frei“, erklärt Heidrun Grießer. Und nach der Show? Kein Kino. Wer sich „Die Wilden Kerle 4“ unbedingt am 22. Februar anschauen möchte, hat dazu an diesem Tag nur um 15 Uhr Gelegenheit. Nachmittags und abends gibt es keine Vorstellungen. Wer nicht so lange auf den Anpfiff zur Hinrunde im Freestyle-Soccer-Pokal „Wilde Kerle“ gegen „Wölfe von Ragnarök“ warten will: „DWK 4“ läuft am 1. Februar an.
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