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Dinslaken: Betuwe: Wirksameren Lärmschutz durchsetzen

zuletzt aktualisiert: 29.05.2007
Dinslaken/Voerde (RP) Die Landesregierung soll sich beim Ausbau der Betuwe-Linie intensiv für begleitende Lärmschutzmaßnahmen einsetzen. Auf Anregung von CDU und FDP hat der Landtag die Initiative „Schienenlärm an der Quelle vermeiden“ beschlossen. „Die hohe Auslastung der Streckenkapazitäten führt zu einer unerträglichen Belastung der Anlieger durch Schienenlärm, insbesondere durch die zunehmende Frequentierung der Trassen durch Güterzüge in den Nachtstunden“, so CDU-Landtagsabgeordneter Wolfgang Hüsken. Er zeigte sich zwar zufrieden, dass Landesverkehrsminister Oliver Wittke (CDU) ihm zugesagt habe, dass beim künftigen Ausbau der Betuwe-Linie die strengen Lärmobergrenzwerte der 16. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz einzuhalten sind. „Das reicht aber nicht. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz muss angepasst werden. Wir fordern die Landesregierung auf, im Bundesrat tätig zu werden.“ Die seit 1999 aus den Mitteln des Lärmsanierungsprogramms geförderten passiven Schallschutzmaßnahmen wie Lärmschutzwände und schalldämmende Fenster seien nicht genug. „Die Lärmminderung an der Quelle ist der wirksamste Lärmschutz“, so Hüsken. Neben schallschluckenden Güterwaggons mit geräuscharmen Bremsen zählt der Abgeordnete dazu seitens des Landes „Bundesregierung und Deutsche Bahn AG aufzufordern, das Trassenpreissystem so zu gestalten, dass Lärmauswirkungen des Schienengüterverkehrs bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden können.“
Quelle: RP

 
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