Dinslaken: Bundesverdienstkreuz für Wilhelm Banning
VON FLORIAN LANGHOFF - zuletzt aktualisiert: 06.02.2010Dinslaken (RPO). Mit einem Lächeln nahm Wilhelm Banning im Ratssaal des Dinslakener Rathauses die Verleihungsurkunde und das zugehörige Bundesverdienstkreuz von Landrat Dr. Ansgar Müller entgegen. "Wenn ich versuchen würde, alle Deine ehrenamtlichen Tätigkeiten aufzulisten, säßen wir morgen noch hier", sagte der Landrat zum 73-Jährigen Parteifreund. Tatsächlich reicht schon ein flüchtiger Blick auf dessen Engagement, um diese Aussage zu bestätigen. Wilhelm Banning war nicht nur seit den 60er Jahren in der Gewerkschaft IG Bergbau (später IGBCE) als Vorsitzender der Ortsgruppe Hiesfeld aktiv, sondern betätigte sich auch im Betriebsrat des Bergwerks Walsum. In der Kommunalpolitik mischte er seit 1979 als sachkundiger Bürger mit, dann als Mitglied der SPD-Fraktion im Dinslakener Rat. Dem Sozialausschuss saß er lange Zeit vor. Außerdem ist er seit 27 Jahren bei der Dinslakener Awo aktiv, deren stellvertretender Vorsitzender er seit 2003, arbeitete als Schöffe und ehrenamtlicher Richter. "Du hast Verantwortung für andere übernommen und warst für viele Menschen ein Vorbild", lobte Dr. Ansgar Müller. Wilhelm Banning zeigte sich ganz bescheiden. "Man kann immer nur mit der Hilfe von vielen anderen Menschen etwas erreichen", sagte er und bedankte sich bei seinen Weggefährten. Besonders bei seiner Ehefrau Brigitte, mit der er seit 44 Jahren verheiratet ist und die ihn schon immer bei seinen zahlreichen Engagements unterstützt hat. "Ich hoffe, dass ich mit meinem Wirken vielen Menschen Hilfe leisten aber auch Trost spenden konnte", meinte Banning.
Weiter engagiert
Dabei hält ihn sein Alter von 73 Jahren nicht davon ab, sich weiterhin ehrenamtlich einzusetzen. Auch in Zukunft möchte er aktiv bleiben, ob nun bei der Awo, oder als sachkundiger Bürger im Bereich "Soziales". Ansonsten wird er wohl auch weiterhin viel Zeit in der eigenen Küche verbringen, wo er gerne den Kochlöffel schwingt oder Backwaren herstellt. "Das ist sein Metier. Manchmal muss ich ihn zurückhalten, damit er sich da nicht zu viel einmischt", sagt seine 66-jährige Ehefrau Brigitte.
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