Voerde: Deichsanierung Mehrum: Die Zeit drängt
zuletzt aktualisiert: 02.09.2010Voerde (RPO). Die Sanierungarbeiten am Deich zwischen dem Storchennest und der Nato-Rampe kommen nicht so voran, wie es der Deichverband Mehrum erwartet hatte. Ein Teilstück des bereits sanierten Hochwasserschutzwalls musste wieder abgetragen werden, da qualitativ minderwertiges Material verbaut worden war. Die Regenfälle der vergangenen Wochen haben zudem dazu geführt, dass die mit der Sanierung beauftragte Arbeitsgemeinschaft von Baufirmen (Bau-Arge) die Arbeiten nicht so durchführen konnte, wie es geplant war.
In einer Besprechung mit der Bau-Arge hat der Deichverband Mehrum, so teilte Deichgräf Hans-Dieter Langenfurth gestern mit, "nachdrücklich auf die Notwendigkeit zur Intensivierung der Bau- und Arbeitsleistungen hingewiesen", um die Deichlücke zwischen Storchennest und Nato-Rampe zeitgerecht zu schließen. Denn am Deich darf nur in der hochwasserfreien Zeit gearbeitet werden, also noch bis zum 31. Oktober. Der Deichgräf kündigt an, dass die Bau-Arge ihre Arbeiten verstärken wird, um den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten.
So soll durch den Einsatz von zusätzlichen Arbeitskräften und weiteren Maschinen sowie durch Erhöhung der täglichen Arbeitszeit die Bauleistung verbessert werden. Zudem ist daran gedacht, wie der Deichgräf weiter mitteilte, nötigenfalls auch an den kommenden Samstagen zu arbeiten, damit die Deichlücke geschlossen und "der weitere Fortgang der Arbeiten insgesamt gewährleistet ist".
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