Dinslaken: Denkmale entdecken
zuletzt aktualisiert: 03.09.2010Dinslaken (RPO). Kirchen, Museen und die Gartenstadt Lohberg samt Ledigenheim präsentieren sich beim Tag des offenen Denkmals. Bei Führungen können die Besucher tiefer in die Materie einsteigen.
Museum mit Eintritt
Offen, jedoch nicht kostenlos zu betreten wie alle anderen Gebäude, ist auch der Voswinckelshof. Wegen der derzeit laufenden Goya-Ausstellung müssen Besucher den regulären Eintritt (acht Euro, ermäßigt fünf Euro) bezahlen.
An diesem Tag werden von 11 bis 16 Uhr im Stundentakt kostenfreie Führungen durch die Ausstellung angeboten.
Einmal jährlich, beim Tag des offenen Denkmals, wird es Bürgern ermöglicht, hinter historische Mauern zu gucken und sich über Geschichte und Nutzung denkmalgeschützter Bauwerke zu informieren. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag, 12. September. Das Schöne: Es gibt nicht nur etwas zu entdecken und Interessantes zu erfahren. Da und dort können die Besucher bei Kaffee, Kuchen oder anderen Leckereien auch prima entspannen.
Die Herz-Jesu-Kirche in Oberlohberg steht Besuchern von 10 bis 18 Uhr offen. Das dortige Kirchencáfe ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet, und um 17.30 Uhr können alle gemeinsam das Abendlob anstimmen.
Kunstsammlung besichtigen
Mit der Besichtigung ihrer Kunstsammlung lockt die Sankt-Vincentius-Kirche in der Altstadt. Das Gotteshaus ist für Kunstinteressierte von 9 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Um 13.15 Uhr beginnt eine 90 Minuten dauernde Führung mit Besichtigung der im unteren Kirchenturm untergebrachten Kunstsammlung.
Ein buntes Pfarrfest findet in Eppinghoven rund um das Pfarrheim Sankt Johannes an der Kerkmannstraße statt. Frühschoppen ist ab 10 Uhr, Führungen durch die dortige Kirche sind um 11 und 17 Uhr möglich.
Der Ortsteil Lohberg wartet mit zwei Besonderheiten auf. Das "Bullenkloster", wie es lange Zeit umgangssprachlich hieß, ist auf wissensdurstige Gäste eingestellt. Das Ledigenheim an der Stollenstraße zeigt ab 14, 15, 16 und 16.30 Uhr per Film, wie sich das ehemalige Wohnheim für ledige Bergleute zu einem Zentrum für Gewerbe und Kultur gewandelt hat. Führungen durch das Gebäude, das in der Hand einer Stiftung ist, stehen um 14.30 und 15.30 Uhr auf dem Programm. Eine Anmeldung, Tel. 02064 621931, könnte hilfreich sein. Wer den Stadtteil und die teils unter Denkmalschutz stehende Siedlung mit Gartenstadtcharakter und deren typische Architektur kennen lernen möchte, sollte sich, am besten nach Anmeldung, Tel. 02064 477883, um 15 Uhr am Stadtteilbüro, Johannesplatz 4, zu einer eineinhalbstündigen Führung einfinden. Bleibt noch das idyllische Hiesfeld mit seiner Wind- und Wassermühle inklusive Mühlenmuseum. Beide Kleinode sind zwischen 10 und 17 Uhr zugänglich. Im Mühlenhof an der Wassermühle will der rührige Trägerverein seine Gäste mit Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Waffeln verwöhnen.
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