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Dinslaken: Dungs steigt in den Kranbau ein

VON HEINZ SCHILD - zuletzt aktualisiert: 16.03.2010

Dinslaken (RPO). Rund 140 000 Euro investiert Karlheinz Dungs in den Ausbau seiner Firma. Gestern fand im Beisein geladener Gäste auf dem Betriebsgelände Am Industriepark 43 der erste Spaten für den neuen Bürotrakt statt, der an das bestehende Gebäude angebaut wird. Mitte des Jahres sollen die Bauarbeiten beendet sein. Für die Zukunft ist dann noch die Errichtung einer Halle geplant, wie der 63-jährige Firmenchef und sein Sohn Stephan Dungs (36) berichteten.

Spatenstich mit (von links) Architekt Rochus Berger, Karlheinz Dungs, Bürgermeister Leonhard Spitzer und Stephan Dungs. Foto: RPO

Auf Service spezialisiert

Das Unternehmen Elektro Dungs, das sich auf Service im Bereich Kran- und Anlagentechnik spezialisiert hat, beschäftigt fünf Mitarbeiter und ist in der Vergangenheit trotz der Krise gewachsen. "Wir müssen vergrößern, um den Kunden mehr Service bieten zu können", erläuterte Stephan Dungs den Grund für die anstehende Firmenerweiterung. Außerdem wird der Betrieb, der sich bislang auf Dienstleistungen beschränkt hat, mit dem Kranbau beginnen, kündigte Karlheinz Dungs an. Die Programme für die computergesteuerten Krananlagen wird Sohn Marcus Dungs schreiben, der sich als Computerspezialist selbstständig gemacht hat. Elektro Dungs besteht inzwischen 15 Jahre. Auch ein Grund, um gestern mit den Gästen, zu denen Bürgermeister Leonhard Spitzer gehörte, anzustoßen. Mitte des Jahres soll das 15-Jährige in großem Rahmen gefeiert werden.

Ein Haus mit Geschichte

Über zwei Jahrzehnte arbeitete Karlheinz Dungs bei einem Kranbauunternehmen, bevor er dann sein eigener Chef wurde, eine Entscheidung, die er nicht bereut hat. Seit acht Jahren befindet sich der Firmensitz auf dem Gelände Am Industriepark. Die Immobilie, die früher einmal Babcock gehörte, hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich Früher befand sich in dem Gebäude ein Neutronenlabor, wie sich Karlheinz Dungs erinnert. Dann war die Betriebskrankenkasse von Babcock dort untergebracht, die schließlich Platz für die Werksfeuerwehr machte. Als Karlheinz Dungs schließlich das Haus angeboten wurde, handelte es sich um ein verlassenes Gebäude, das in einem kleinen Wald lag. Vor etwa anderthalb Jahren kaufte er schließlich das Grundstück samt Gebäude.

Mit ausschlaggebend für die Investition und den Ausbau der Firma war auch die Tatsache, dass Stephan Dungs den väterlichen Betrieb in absehbarer Zeit übernehmen wird.

Quelle: RP

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