Dinslaken: Ein Pfarrfest für die ganze Familie
VON FLORIAN LANGHOFF - zuletzt aktualisiert: 08.09.2008Dinslaken (RPO). „Hier ist wirklich jede Menge los.“ Mit diesen Worten faste Pastor Theo van Doornick seinen Eindruck vom Pfarrfest der Kirchengemeinde Sankt Vincentius zusammen. Tatsächlich herrschte im Pfarrhaus und rund um den Kindergarten des Pfarrbezirks Heilig Blut Hochbetrieb. Unter dem Motto „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ – eine Anspielung auf den Karnevalsschlager von Karl Berbuer und die drei Bezirke der Kirchengemeinde – waren alle Gäste herzlich eingeladen mit der Gemeinde zu feiern. Und dabei gab es besonders viel zu entdecken.
Spielen, Toben oder Reden
Die Spielgeräte auf dem Gelände des Kindergartens zogen die jüngsten Besucher magisch an. Klettergerüst und Rutsche waren immer komplett besetzt und auch beim Spielen im Sand amüsierten sich die jungen Festgäste. Wem das nicht genug war, der konnte am „Heißen Draht“ sein Geschick erproben oder eine Runde auf dem Trampolin springen gehen. Begeistert nutzten die Kinder den Freiraum zum Toben und Spielen aus. Derweil konnten die Eltern die Gelegenheit nutzen, um alte Bekannte wiederzutreffen oder einfach die Stimmung genießen. Der gelegentlich einsetzende Nieselregen war dabei auch kein Problem, denn zum einen gab es mit Planen geschützte Sitzgelegenheiten draußen und zum anderen lockte das „Cafe Krenzler“ im Pfarrhaus mit Kaffee und leckerem Kuchen. Dazu sorgte die Riverside Jazzband mit schnellen und fröhlichen Stücken für die richtige Feierlaune auf dem Gelände. Sowohl die kleinen als auch die großen Besucher hatten ihren Spaß.
Eine besondere Modenschau
Als besondere Attraktion gab es dann noch eine Modenschau, organisiert von den Frauen der katholischen Frauengemeinschaft „Heilig Blut“. Allerdings wurde hier keine gewöhnliche Mode vorgestellt, sondern Stücke aus der Kollektion „Adam für Eva“. „Für diese Modelinie werden alte Hemden gesammelt, Kragen und Manschetten werden abgenommen und aus dem übrigen Stoff neue Kleidungsstücke gemacht“, erklärt Barbara Böhm, Teamsprecherin der katholischen Frauengemeinschaft im Pfarrbezirk Heilig Blut. Dabei erkennt man keineswegs, dass die neuen Kleidungsstücke aus alten entstanden sind. Blusen, Boxershorts und sogar ein Brautkleid wurden aus alten Hemden genäht. „Und natürlich ist jedes Stück ein Unikat, je nachdem was für Hemden verwendet werden“, fügt Barbara Böhm hinzu. Somit also eine besondere Modenschau zur Abrundung eines gelungenen Pfarrfestes.
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