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Dinslaken: Eltern wollen die Sekundarschule

zuletzt aktualisiert: 26.10.2011

Dinslaken (RP). 1704 Eltern der zweiten, dritten und vierten Grundschulklassen konnten sich äußern zu der Frage einer Sekundarschule. Der Befragung vorausgegangen waren, wie berichtet, mehrere Informationsveranstaltungen für Pädagogen und Eltern. Die Rücklaufquote bei dieser Befragung lag bei über 80 Prozent. 1374 Meinungsäußerungen sind in das Ergebnis eingeflossen. 469 befragte Eltern neigten der Sekundarschule zu.

142 Erziehungsberechtigte von Kindern aus dem vierten Schuljahr werden ihr Kind "ganz bestimmt" oder wahrscheinlich ("eher ja") zum Besuch der neuen Schulform anmelden. 75 Zustimmungen wären nur nötig gewesen. Das Ergebnis freut Schuldezernentin Christa Jahnke-Horstmann: "Die Befragung war kein Selbstläufer. Es gab bei den Eltern zunächst viel Skepsis. Das Ergebnis überzeugt letztlich." So sieht es auch Bürgermeister Dr. Michael Heidinger.

Er, so der Verwaltungschef, habe immer betont, der Elternwille sei entscheidend. Das Ganze sei ein eindeutiges Signal an die Politik, nun den Weg für eine Sekundarschule zu ebnen. Dienstagnachmittag wurden die schulpolitischen Sprecher der Fraktionen über das Ergebnis informiert, demnächst die Schulen und die Nachbarkommunen. Der Schulausschuss wird sich voraussichtlich am 24. November mit dem Thema befassen. Ein Antrag an die Bezirksregierung für eine Sekundarschule in Dinslaken muss noch gestellt werden.

Parallel dazu muss der Stadtrat, ein positives Votum vorausgesetzt, nach der Rückkoppelung mit den Schulkonferenzen und nach dem sonstigen Beteiligungsverfahren die Auflösung der beiden Hauptschulen und der Jeanette-Wolff-Realschule beschließen. Dass die Diskussion um die Sekundarschule und das Verfahren in der Sache bisher ohne politischen Streit über die Bühne gegangen sind und dem Schulkonsens auf Landesebene ein kommunaler Konsens folgte, loben Heidinger und Jahnke-Horstmann gleichermaßen. Die Jugendlichen der beiden Haupt- und der Jeanette-Wolff-Realschule können ihre Laufbahn an ihrer jeweiligen Schule auf jeden Fall beenden.

www.rp-online.de/dinslaken

Quelle: RP


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