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Dinslaken: Fünf-Sterne-Urlaub auf Rädern

VON LENA STEEG - zuletzt aktualisiert: 01.09.2010

Dinslaken (RPO). Die Firma "Reisemobile Plus" ist seit Februar 2001 eines der deutschlandweit bekanntesten Unternehmen in der Reisemobil-Branche. Auch auf der Düsseldorfer Caravan-Messe wird Eigentümer und Geschäftsführer Uwe Krajewski den Besuchern seine Luxusmobile wieder schmackhaft machen.

Ein Reisemobil auf dem mediterran gestalteten Firmengelände von Uwe Krajewski im Dinslakener Gewerbegebiet Süd. Die Preise für die Luxusgefährte reichen von 120 000 bis 300 000 Euro – in der Grundausstattung.  Foto: RPO
Ein Reisemobil auf dem mediterran gestalteten Firmengelände von Uwe Krajewski im Dinslakener Gewerbegebiet Süd. Die Preise für die Luxusgefährte reichen von 120 000 bis 300 000 Euro – in der Grundausstattung. Foto: RPO

Schon die Auffahrt ist pompös. Und es wird nicht kleiner, überschaubarer, je weiter man auf dem Firmengrundstück von Reisemobile Plus im Gewerbegebiet Dinslaken-Süd vordringt. Alles hier ist großzügig angelegt, die Autos wie auch die Ausstattung der Verkaufsräume.

In der hellen Eingangshalle, die im spanischen Finka-Stil erbaut wurde, steht Uwe Krajewksi und lächelt. Viel positive Energie strahlt der Mann aus, der in wenigen Jahren zu einem der Top-Verkäufer seiner Branche avanciert ist. "Das Urlaubsgefühl muss beim Betreten meiner Firma schon einsetzen", sagt er.

Info

Das Unternehmen

Fuhrpark Das Unternehmen vertreibt die qualitativ hochwertigen Reisemobile der Marken PhoeniX und Concorde, die auf einer parkähnlich angelegten Außenfläche von 5500 Quadratmetern präsentiert werden.

Umbau In drei hauseigenen Werkstatthallen werden außerdem Reparaturen, Umbauten und Aufrüstungsarbeiten an den Reisemobilen vorgenommen.

Herzblut investiert

Es ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie im Buch steht, die der Dinslakener Unternehmer zu erzählen hat. Denn wie eigentlich immer haben die Geschäfte die meisten Erfolgschancen, in die jemand sein Herzblut investiert. Weil Uwe Krajewski ein Ästhet ist und deshalb stets unzufrieden war mit den Reisemobilen, die er sich in seiner Freizeit auslieh, packte ihn irgendwann der Wille zur Veränderung. "Das Design hat mir nicht gefallen, die Aufteilung fand ich schlecht geplant, es gab einfach überall etwas zu verbessern."

Er selbst sucht immer das Außergewöhnliche. Und wo er es nicht findet, schafft er es eben selbst. Im Jahre 2001 machte er sich gemeinsam mit seiner Frau Petra selbstständig und ging einen Vertrag mit der Firma PhoeniX ein, einer der marktführenden Exklusivhersteller hochpreisiger Reisemobile. Im gleichen Jahr reiste er zum ersten Mal auf die Düsseldorfer Caravan-Messe. "Neben mir waren noch 24 andere Verkäufer da. Am Ende der Messe wurden insgesamt 23 Autos verkauft – zehn davon von mir. Da macht man mal eben zwei Millionen Euro Umsatz".

Ab diesem Tag ging es für Uwe Krajewskis Geschäft steil bergauf. "Da haben sich natürlich alle gefragt: Was ist mit diesem Krajewski los? Wie macht der das?", erinnert sich der Selfmademan grinsend und schickt das Erfolgsrezept direkt hinterher: "Ich habe gutes Fachwissen, eigene Erfahrungen, ich weiß, wovon ich spreche. Und zusammen mit meiner offenen Art kann ich einfach gut verkaufen."

Zu Beginn seiner Karriere brachte er die ersten "High End"-Modelle noch aus zwei Baucontainern heraus unter die Leute, wusste aber, dass er sich mit der Zeit vergrößern musste. "Wer in diesem Preissegment nach Autos sucht, will nicht im Container seinen Vertrag unterzeichnen." Mittlerweile können die potenziellen Käufer aus einem Fuhrpark aus 16 Reisemobilen wählen.

Seit 2007 ist das neue Firmengebäude am Schöttmannshof 5 fertig, die gepflasterte Auffahrt mit Rundbogen erinnert an den Vorplatz eines Schlosses. Besieht man sich die Reisemobile von innen, wird schnell klar, dass das kaufbereite Klientel solch eine Aufmachung durchaus gewöhnt ist. "Die Modelle an sich liegen preislich zwischen 120 000 und 300 000 Euro", sagt Krajewski. "Aber dann geht es eigentlich erst los mit dem individuellen Zubehör."

Nicht selten werden die Fahrzeuge je nach Wunsch des Kunden noch einmal für bis zu 70 000 Euro umgebaut. Denn wer seinen Mini Cooper im Reisemobil verstauen möchte, bekommt auch diesen Wunsch erfüllt. "Es gibt keine Extras, die es nicht gibt", sagt Krajewski schmunzelnd. Und wegen dieser "Wir kriegen das schon hin"-Einstellung wird er wohl auch in diesem Jahr auf der Caravan-Messe wieder einer der meist umschwärmten Anbieter sein. Denn wer den 5-Sterne-Urlaub schon auf der Fahrt beginnen möchte – das hat sich in Deutschland längst rumgesprochen –, ist bei Reisemobile Plus an der richtigen Adresse.

Quelle: RP

 
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