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Dinslaken: Im Stadtquartier wird unter der Erde geparkt

VON HEINZ SCHILD - zuletzt aktualisiert: 08.05.2009

Dinslaken (RPO). Aussichtsreichster Kaufinteressent für das Trabrennbahn-Areal östlich der Bärenkampallee ist die Gesellschaft für innovative und ökologische Bauplanung "Bassfeld & Neuhaus", die ihren Sitz an der Voerder Straße hat.

Michael Schmid wurde mit drei Volltreffern erfolgreichster Fahrer des Abends bei den Trabrennen am Bärenkamp.
 Foto: Trabrennbahn Dinslaken
Michael Schmid wurde mit drei Volltreffern erfolgreichster Fahrer des Abends bei den Trabrennen am Bärenkamp. Foto: Trabrennbahn Dinslaken

Entstehen soll auf dem Gelände ein modernes Stadtquartier, das Wohnen und Gewerbe miteinander verbindet. Der Investitionsrahmen für das Großvorhaben liegt bei 40 bis 50 Millionen Euro, wie Geschäftsführer Lutz Neuhaus gestern sagte. Diese Größenordnung macht es erforderlich, weitere Investoren ins Boot zu holen. Zum Vergleich: Das geplante Einkaufszentrum auf dem Hans-Böckler-Platz soll für rund 20 Millionen Euro errichtet werden.

Nach den bisherigen Planungen, die noch weiter entwickelt werden, sollen 64 Wohneinheiten entstehen, fast alle werden Mietwohnungen sein. Es wird Parkvillen geben, in denen Wohnen und Gewerbe eine Einheit bilden.

Die Ansiedlung von weiterem hochwertigen Gewerbe ist vorgesehen. Eine besondere Bedeutung wird im Konzept von "Bassfeld & Neuhaus" dem Bereich Gesundheit und Reha beigemessen. Zudem soll es ein Café geben, über dessen genaue Angliederung noch nicht entschieden ist.

Gedacht haben die Planer auch an Senioren. So wird es Raum für integratives, betreutes und Mehrgenerationen-Wohnen geben. Autos sollen aus dem Bild des Stadtquartiers weitgehend verschwinden, Parkmöglichkeiten werden unterirdisch angeboten.

Von ihrem Konzept, auf dessen Grundlage der Stadtrat in der kommenden Woche entscheiden wird, ob "Bassfeld & Neuhaus" den Zuschlag für das Trabrennbahn-Grundstück erhalten, sind die Planer überzeugt. Sie setzen auf ökologisches Bauen, Energieeffizienz sowie Nachhaltigkeit und machen sich für den Erhalt des historischen Landhauses Bärenkamp stark.

Quelle: RP

 
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