Voerde: Lebenshilfe kommt nach Voerde
VON HEINZ SCHILD - zuletzt aktualisiert: 08.07.2010Voerde (RPO). Die Wohnbau errichtet auf dem Grundstück Im Osterfeld, direkt gegenüber dem Rathaus, ein schlüsselfertiges Wohn- und Bürohaus für die Dinslakener Lebenshilfe. Die Investitionssumme liegt bei 2,2 Millionen Euro.
Bislang ist die Lebenshilfe für Behinderte noch nicht mit einer eigenen Einrichtung in Voerde vertreten. Das wird sich in absehbarer Zeit ändern. Die Wohnbau Dinslaken baut für den Verein, der sich um die Unterstützung von Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen und deren Familien kümmert, ein Wohn- und Bürohaus an der Straße Im Osterfeld, angrenzend an den Helmut-Pakulat-Park. Das Investitionsvolumen liegt bei 2,2 Millionen Euro.
Das zweigeschossige Gebäude wird über sechs Wohnungen für Behinderte, Büro- und Schulungsräume verfügen. In die bereits vergebenen Wohnungen werden Mitarbeiter aus den Behindertenwerkstätten der Albert-Schweitzer-Einrichtungen einziehen. Die Büros werden belegt durch die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) und die Offenen Hilfen der Lebenshilfe, zu denen die ambulanten Dienste des betreuten Wohnens, der Familien unterstützende Dienst, der Freizeit- und der Reisedienst gehören. Die Offenen Dienste, so berichtete Lebenshilfe-Geschäftsführer Dr. Uwe Kasimier bei der gestrigen Vorstellung des Bauvorhabens, betreuen gegenwärtig mit zwei Vollzeit-, zwei Teilzeitkräften und rund 100 geringfügig Beschäftigten etwa 100 Familien, von denen 18 in Voerde leben.
Wohn- und Bürohaus
Im Herbst soll mit dem Bau des Gebäudes begonnen werden. Es soll zum Jahreswechsel 2011/20112 fertiggestellt sein. Das Haus wird sechs Behindertenwohnungen mit 300 Quadratmetern Wohnfläche, sieben Büros, zwei Schulungs- und Nebenräume mit insgesamt 700 Quadratmetern Nutzfläche beherbergen.
Bürgermeister Leonhard Spitzer war voll des Lobes für das Projekt und die beiden Kooperationspartner Wohnbau und Lebenshilfe, mit denen die Kommune gern zusammen arbeite. Durch das Vorhaben entwickele sich die Innenstadt weiter, werde das Infrastrukturangebot verbessert und etwas für gehandicapte Menschen unternommen, Geld werde investiert und neue Arbeitsplätze geschaffen. Kasimier rechnet damit, dass später zehn bis 15 neue Arbeitskräfte bei den Offenen Hilfen benötigt werden.
Der Lebenshilfe-Geschäftsführer freute sich, dass der Verein mit seinem Ansiedlungsvorhaben von der Stadt Voerde mit offenen Armen aufgenommen worden ist. Und er war sich sicher, dass die Lebenshilfe mit dem Bauprojekt, ihrem ersten in Voerde, bei der Wohnbau bestens aufgehoben ist.
Das Dinslakener Wohnungsbauunternehmen errichtet das Wohn- und Bürogebäude auf einem eigenen Grundstück, schlüsselfertig zu einem Festpreis für die Lebenshilfe, wie Wohnbau-Geschäftsführer Gert Huesmann erläuterte.
Der geplante Gebäudekomplex liegt in zentraler Lage in der City. In der Nähe befinden sich der Marktplatz, öffentliche Einrichtungen, wie das Rathaus, die Bücherei und die VHS. Es gibt Ärzte und Banken in der Nähe, auch die Nahversorgung ist durch Edeka gesichert.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




