Dinslaken: Mehr als 10 000 Euro für Leprahilfe
zuletzt aktualisiert: 18.11.2008Dinslaken (RPO). Fleißig unterwegs waren Schüler aus Dinslaken bei der Aktion Lepramarsch der Kirchengemeinde Sankt Vincentius. Vier Wochen lang hatten die Kinder um Spenden für die Leprahilfe geworben. Nun übergaben sie Dr. Romana Drabik, die eingesammelten Gelder. 10521 Euro haben die Schüler für den Kampf gegen die Lepra eingesammelt.
„Ihr könnt stolz auf euch sein“, dankte die Lepra-Ärztin den Kindern. „Mit diesem Geld habt auch ihr sehr viel zum Kampf gegen die Lepra beigetragen“, lobte Pastor Theo van Doornick die Sammler.
Das Geld soll der Arbeit von Dr. Romana Drabik zur Gute kommen, die schon seit Jahren gegen die Lepra kämpft. So oft es geht, reist sie in die Länder der ehemaligen Sowjetunion, um dort die Heilung, Rehabilitation aber auch die Resozialisierung von Leprakranken zu fördern. „Diese Länder umfassen ein Sechstel der bewohnten Erdoberfläche. Und das ist quasi mein Revier“, sagt Dr. Drabik. Die Lepra-Ärztin ist ganz begeistert davon, dass in Dinslaken so viel Geld für ihre Arbeit gespendete und gesammelt worden ist.
28 Jahre
„Unser größter Dank gilt natürlich den Menschen, die das Geld zur Verfügung gestellt haben“, sagt sie und ist davon überzeugt, dass es nirgends sonst in Deutschland ein solches Engagement für die Leprahilfe gibt. „Schließlich haben die Dinslakener ermöglicht, dass unsere Lepraarbeit seit 28 Jahren aufrecht erhalten wird“, sagt Dr. Romina Drabik.
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