Voerde: Noch'n Stücksken Niederrhein
zuletzt aktualisiert: 24.08.2010Voerde (RPO). Am 16. Oktober erwartet Voerde Kabarett mit Witz, Charme und schwarzem Humor: Stefan Verhasselt präsentiert "Dat neue Niederrhein-Programm". Darin geht es – wieder einmal – um einen ganz speziellen Menschenschlag.
Vorverkauf
Stefan Verhasselt Samstag, 16. Oktober, Gasthaus Möllen, Rahmstraße 123, in Voerde. Einlass ist um 16 Uhr, Beginn um 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 16,50 Euro inklusive Gebühren.
Eintrittskarten gibt es ab 1. September den Vorverkaufsstellen: Gasthaus Möllen, Rahmstraße 123; Schreibwaren Groos, Friedrichsfelder Straße 20; Buchhandlung Daniel & Haibach, Bahnhofstraße 61; Taxi Dickmann, Grenzstraße 191.
Stefan Verhasselt stellt den Niederrheiner, also diese ganz besondere Spezies Mensch, in Geschichten und Anekdoten vor. Die Veranstaltung findet im Gasthaus Möllen, Rahmstraße 123, in Voerde statt. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an den Förderverein Freibad Voerde.
Spargelkunde von Polders Gret
In "Dat neue Niederrhein-Programm" gewährt Stefan Verhasselt, im Stile von Hanns Dieter Hüsch humorvolle, augenzwinkernde Einblicke in die niederrheinische Seele. "Der Niederrheiner ist ein Assoziations-Prakesierer", stellt Verhasselt fest und ergänzt: "Er ist in der Lage, erstaunliche Verbindungen herzustellen zwischen Gott und der Welt und findet Erklärungen für Dinge, die man eigentlich gar nicht erklären kann." Es sind die scheinbar unspektakulären Anekdoten, die aufmerksamen Beobachtungen, der ganz normale Wahnsinn, den Stefan Verhasselt, geboren im niederrheinischen Straelen, beim Blick auf die Heimat mit Charme, Spielwitz und einer Prise schwarzem Humor preisgibt. So erzählt er von Erlebnissen mit seinen Tanten Lisa, Anna und Agnes, er beleuchtet die niederrheinische Spargelkunde von "Polders Gret" und den letzten Weg von "Lüffgens Willi".
Auch dem "modernen Niederrhein" und dessen Eigenarten widmet sich Stefan Verhasselt. Man erfährt, dass der Niederrheiner sich gerne schmückt: zum Beispiel mit Prominenten aus der Showbranche, aber auch mit dem entfernten Onkel, der immerhin in China gestorben ist. Man erfährt, wie der Niederrheiner Orts-Unkundigen auf seine ganz spezielle Art beim Finden des richtigen Zieles hilft und was er über moderne Kultur-Angebote in der ehemaligen Molkerei denkt. Bei seinen Erzählungen nutzt Stefan Verhasselt pointiert niederrheinische Idiome, die er hier und da durch niederländische ergänzt, und zwar immer dann, wenn es um "Grenz-Erfahrungen" geht. "Für mich ist es das größte Kompliment, wenn Zuschauer nach meinen Auftritten sagen ,Genauso isset'", betont der Kabarettist. Denn das beweise: "Überall is en Stücksken Niederrhein."
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