Dinslaken: SPD-Kandidaten Michael Heidinger setzt auf Attacke Christdemokraten üben sich in Gelassenheit CDU-Kandidaten
VON JÖRG WERNER - zuletzt aktualisiert: 13.12.2008Dinslaken (RPO). In den einzelnen Wahlkreisen kandidieren für die Dinslakener Sozialdemokraten: Margarete Humpert (Bruchschule), Patrick Binder (Kindergarten Erikaweg), Volker Grans (Alfred-Delp-Haus), Frank Redick (Kindergarten Katharinenstraße), Sezgin Oezen (Klaraschule), Karl-Heinz Geimer (Gaststätte Latz), Helmut Eisermann (Kindergarten Talstraße), Peter Steinbeißer (Grundschule Lohberg), Eyüp Yildiz (Forum Lohberg), Jürgen Plagemann (Gerätehaus Oberlohberg/Pfarrheim Herz Jesu), Jürgen Buchmann (Dorfschule), Volker Kobelt (Mühlenmuseum Hiesfeld, Kindergarten Taubenstraße), Thomas Giezek (Schulzentrum Hiesfeld, Fröbelschule), Ali Kaya (Hiesfelder Hof, Grundschule Am Weyer), Gerrit Dieckmann (Alt Hiesfelder Kaffeestübchen), Friedhelm Wlcek (Moltkeschule/Seniorenstift), Thomas Schulitz (Averbruchschule), Bernd Rohde (DRK), Andreas Brinks (Kindergarten Douvermannstraße), Jörg Buhren-Ortmann (City-Hotel), Alfred Jauernig (Ernst-Barlach-Gesamtschule/Goetheschule), Klaus Prpitsch (Gartenstraße), Michele La Torre (Pfarrheim Sankt Johannes/Schützenhaus), Johannes Niggemeyer (Hagenschule/Seniorenzentrum), Herbert Kriener (Schützenheim Helenenstraße).
Die Reserveliste führt Dr. Michael heidinger an. Ihm folgen Margarete Humpert, Jürgen Plagemann, Johannes Niggemeier, Herbert Kriener, Gerrit Dieckmann, Bernd Rohde, Eyüp Yildiz, Volker Kobelt und Michele La Torre.
dinslaken Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Friedhelm Wlcek hat bei der Wahlkreiskonferenz der Dinslakener Sozialdemokraten schon jetzt die „heiße Phase“ des Wahlkampfs ausgerufen. Entsprechend gingen die Sozialdemokraten zu Werke. Von den Querelen der Vergangenheit war nichts zu spüren. Die Delegierten wählten Dr. Michael Heidinger, wie berichtet, mit einem Traumergebnis von 62 Ja- bei drei Nein-Stimmen zu ihrem Bürgermeisterkandidaten.
Der hatte sich in seiner programmatischen Rede zuvor betont kämpferisch gegeben und die bisherige Rathausspitze kräftig kritisiert. Bei der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr gehe es darum, „ob es dabei bleibt, dass an der Spitze der Verwaltung Impulse nicht gegeben, Ideen nicht geboren und Chancen nicht genutzt werden oder wird das Rathaus endlich wieder das Kraftzentrum, das wir zur Gestaltung der Zukunft so dringend brauchen“, meinte Heidinger. Und natürlich zeigte er sich sicher, dass die SPD die Dinslakener davon überzeugen kann, dass sie das bessere Personalangebot hat und dass sie auch das bessere Politikangebot hat. Das haben die Sozialdemokraten in den „Dinslakener Perspektiven“ niedergeschrieben. Dies Wahlprogramm, so Heidinger, ist „ein Angebot an alle Bürgerinnen und Bürger, sich mit unseren Vorschlägen auseinanderzusetzen und sich in die Konkretisierung der aufgeschlagenen Handlungsfelder mit einzubringen.
Von „Wirtschaft und Arbeit“ über „Bildung“, „Soziale Infrastruktur“, „Generationegerechtigkeit“, „Sicherheit“, „Integration“, „Kultur“ und „Sport“ bis hin zu „ Finanzen“ bieten die „Dinslakener Perspektiven“ auf neun eng bedruckten Seiten einen Überblick über die Positionen der Dinslakener SPD.
dinslaken (jöw) Einen Tag vor der SPD hatten Dinslakens Christdemokraten ihre Kandidaten aufgestellt. Dabei hatte auch ihr Bürgermeisterkandidat Heinz Wansing ein überzeugendes Ergebnis eingefahren. Aber anders als die SPD übt sich die CDU noch in Gelassenheit. Von heißer Wahlkampfphase ist bei ihr noch nicht die Rede. „Wir wollen keinen langen Wahlkampf führen, aber einen intensiven“, kündigten die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Renate Seidel und Bürgermeisterkandidat Heinz Wansing im Gespräch mit der Rheinischen Post an. Anders als die SPD hatte die CDU die Kandidatenkür auch nicht öffentlich vollzogen, sondern im stillen Parteikämmerlein.
Deswegen gab’s auch keine programmatische Rede des Bürgermeisterkandidaten. Die hat Heinz Wansing, wie berichtet, schon bei seiner öffentlichen Nominierung durch den Stadtverbandsausschuss gehalten. Diesmal ging es lediglich um den offiziellen Akt der Wahl durch die Mitgliederversammlung. Harmonisch sei es zugegangen, berichtet die CDU-Chefin. Bei der Aufstellung der Kandiddaten für die Ratswahl hätten alle Kandidaten bereits im ersten Wahlgang die notwendige Zahl an Stimmen bekommen.
Und auch wenn außer Heinz-Jürgen Rissel keiner der bisherigen CDU-Ratsvertreter auf eine erneute Kandidatur verzichtet hat, ist Renate Seidel überzeugt, dass es gelungen ist, „die Jungen gut einzubinden“. Die CDU jedenfalls werde geschlossen und hoch motiviert in die Wahlauseinandersetzung gehen, und sie ist siegesgewiss, will stärkste Partei im Rat werden und natürlich mit Heinz Wansing den Bürgermeister stellen.
Mit ihrem Wahlprogramm lässt sich die Dinslakener CDU noch bis nach den Weihnachtsferien Zeit. Schwerpunktthema soll die „familiengerechte Stadt“ sein.
In den einzelnen Wahlkreisen kandidieren für die Dinslakener Christdemokraten: Thomas Groß (Bruchschule), Stefan Buchmann (Kindergarten Erikaweg), Horst Miltenberger (Alfred-Delp-Haus), Matthias Kaminski (Kindergarten Katharinenstraße), Hans-Georg Hellebrand (Klaraschule), Heinz Wansing (Gaststätte Latz), Reinhold Butzkies (Kindergarten Talstraße), Kemal Inan (Grundschule Lohberg/Glückauf-Hauptschule), Winfried Schubert (Forum Lohberg), Bernhard Schepers (Gerätehaus Oberlohberg/Pfarrhaus Herz Jesu), Michael Korbmacher (Dorfschule), Natascha Kopsa (Mühlenmuseum Hiesfeld), Thomas Beerwerth (Schulzentrum Hiesfeld), Johanna Bohnes (Hiesfelder Hof/Grundschule Am Weyer), Christoph te Heesen (Alt Hiesfelder Kaffeestübchen), Tim Cimniak (Moltkeschule/Seniorenstift), Dr. Rainer Holzborn (Averbruchschule), Wolfgang Krüßmann (DRK), Karl-Heinz Els-paß (Kindergarten Douvermannstraße), Renate Seidel (City-Hotel), André Lengsfeld (Ernst-Barlach-Gesamtschule/Goetheschule), Klaus Bender (Gartenstraße), Marianne Wagemann (Pfarrheim Sankt Johannes/Schützenhaus), Kirsten Bender (Hagenschule/Seniorenzentrum) und Karl-Heinz Dasbach (Schützenheim Helenenstraße).
Die Reserveliste führt Heinrich Wansing an. Ihm folgen Renate Seidel, Winfried Schubert, Karl-Heinz Elspaß, Stefan Buchmann, Thomas Groß, Thomas Beerwerth, Klaus Bender, Reinhold Butzkies und Dr. Rainer Holzborn.
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