Dinslaken: Teure Schul-Arbeiten
VON RALF SCHREINER - zuletzt aktualisiert: 27.07.2007Dinslaken (RPO). Kaum sind die Schüler weg, kommen die Handwerker. Die Kommunen nutzen die Sommerferien für notwendige Reparaturen und längst fällige Sanierungsarbeiten.
Teurer Brandschutz
Insgesamt investiert die Stadt Dinslaken diesmal mehr als 3,3 Millionen Euro in ihre Schulgebäude, rund 100 000 Euro mehr als im Vorjahr. Allein für den Brandschutz hat die Stadt in diesem Jahr mehr als eine Million Euro in ihren Schulen investiert.
Dinslaken/Hünxe/Voerde Damit die Mädchen und Jungen der Marienschule im Winter nicht überraschend frieren müssen, hat die Stadt Dinslaken die Wärmedämmung verbessert. Darüber hinaus gibt es eine neue Heizungsanlage inklusive Steuerung für rund 59 000 Euro. Größter Posten auf der Liste: Die Erneuerung der Decken im dritten Obergeschoss und in den Treppenhäusern des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Darüber hinaus wurden neue Elektroleitungen fällig. Eine Brandmeldeanlage und die Montage von Rauchschutztüren komplettieren den Auftrag über 152 000 Euro.
Bodenbeläge erneuert
Handwerker waren auch in der Ernst-Barlach-Gesamtschule beschäftigt. In verschiedenen Klassenräumen mussten Estrich und Bodenbeläge erneuert werden. In der Sporthalle wurde der Bodenbelag abgeschliffen und versiegelt. Klar, dass auch die Spielfeldmarkierungen nachgezogen wurden. 55 000 Euro sind nach Einschätzung der Baufachleute aus dem Rathaus dafür nötig.
26 000 Euro fließen in die Dachisolierung im Hauptgebäude der Jeanette-Wollf-Realschule sowie in den Anstrich der Holzfenster. Rund 40 000 Euro kosten Regenentwässerung und Bodenbelagsarbeiten im Atrium des Gustav-Heinemann-Schulzentrums. Einen neuen Bodenbelag hat auch der Altbau an der Gartenschule bekommen. Malerarbeiten komplettieren das Ganze, wofür voraussichtlich 10 000 Euro aufgewendet werden müssen. Mit 20 000 Euro zu Buche schlagen die Anstricharbeiten an der Goetheschule. Richtig Geld in die Hand genommen hat der Stadtkämmerer auch für die Dorfschule in Hiesfeld: 62 000 Euro für die Montage einer Brandmeldeanlage und für Rauchschutztüren. Die Stadt Voerde schickte die Handwerker in die Gesamt- und die Realschule. „Wir verteilen die Gelder nicht mehr mit der Gießkanne, wir bündeln, um mit mehr Geld bessere Effekte zu erzielen“, erklärt Wilfried Limke, technischer Beigeordneter der Stadt Voerde. In zehn Klassenräumen der Gesamtschule verlegten die Handwerker neue Bodenbeläge. Des Weiteren werden 14 Klassenräume mit neuen Außenfenstern ausgestattet, einige davon mit Sonnenschutz. Die Arbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, ein paar Malerarbeiten sind noch zu erledigen. Die Kosten für das Paket beziffert Wilfried Limke mit 100 000 Euro. Der zweite große Brocken ist die Dachsanierung der Realschule. Dort nahm die Stadt den zweiten Bauabschnitt in Angriff. Leckagen an den Dachanschlüssen haben in der Vergangenheit immer wieder zu Wassereintritten geführt. Außerdem erhalten die Fahrraddunterstände eine neue, regensichere Überdachung. Kosten insgesamt: 108 000 Euro.
In Hünxe
Die Gemeinde Hünxe hat in der Gesamtschule die Treppengeländer erneuert (17 500 Euro). In der Sporthalle Bruckhausen wurden Trinkwasserleitungen verlegt und Armaturen erneuert (15 000 Euro). Zur Stützung der Decken in der Grundschule Hünxe werden dort Stahlträger einzogen (7000 Euro). In der Grundschule Bruckhausen waren kleinere Feuchtigkeitsschäden zu beseitigen.
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