Dinslaken: Unterricht in Containern
zuletzt aktualisiert: 26.03.2007
Das 20-jährige Bestehen und die Einweihung des – wegen der hohen Anmeldezahlen dringend benötigten – Neubaus wurde am Samstag mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür gefeiert. Dass Hauptgebäude und Neubau, der schon seit Januar von den Waldorfschülern genutzt wird, damals in einem Zug geplant wurden, ist nicht zu übersehen. In dem neuen Gebäude dominieren – wie auch im Hauptgebäude – helle, warme Pastelltöne. Es wurde viel Holz beim Bau verwendet. Und aufgrund der großen Fensterfronten, sind die neuen Räume immer lichtdurchflutet. In dem 1,4 Millionen Euro teuren Neubau gibt es Fremdsprachen-, Musik-, Naturwissenschafts-, Aufenthalts-, Religions- und Informatikräume. Dazu kommt noch ein großer Eurythmiesaal. Während der Bauphase gab es für die gut 460 Waldorfschüler Unterricht in Containern. Eine nützliche Erfahrung, wie Lehrerin Ute Krämer befand. „Da ist den Schülern erstmal bewusst geworden, was sie für ein Glück mit ihren schönen Klassenräumen haben.“ Ausruhen wollen sich die Eltern, Lehrer und Schüler auf ihrem schönen Neubau jetzt aber nicht. „Wir sind eine Elterninitiativschule. Wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben und uns gemütlich zurücklehnen. Initiative ist weiterhin gefragt“, findet Krämer. Und Gründe, Initiative zu zeigen, gibt es genug. Der Putz im Hauptgebäude kommt von den Wänden und muss erneuert werden. Weitere Projekte sind ein Anbau an das Gartenhaus und einer an die Sporthalle, in dem mobile Tribünen für die Aufführungen in der Turnhalle gelagert werden sollen.
Quelle: RP
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