Voerde: UVW: Ausländerbeirat soll aktiver werden
zuletzt aktualisiert: 19.09.2006Voerde (RPO). Die Unabhängigen Voerder Wähler (UVW) haben sich gestern in einer Presseerklärung kritisch mit der mangelnden Beteiligung der türkischstämmigen Voerder – die RP berichtete – am Runden Tisch zur Integration auseinandergesetzt.
„Die UVW“, heißt es in der Erklärung, „bedauert das Desinteresse des Ausländerbeirates und der türkischen Kulturvereine bei den Bemühungen um eine Integration der türkischen Mitbürger in Voerde.“ Die Einseitigkeit des „Runden Tisches" sei keine Basis für ein solches Projekt. Das Projekt „Zusammenwachsen in Voerde" solle Menschen enger zusammenbringen, ihnen Wege für das „Miteinander" aufzeigen. Insofern sei das Angebot der Stadt Voerde sinnvoll und richte sich gleichermaßen an die deutsche Bevölkerung sowie an alle ausländischen Mitbürger. „Bei diesem Integrationsprojekt sollen beide Seiten die gleichen Möglichkeiten haben, sich einzubringen und ihre Wünsche offen zu legen. Gerade der Ausländerbeirat könnte eine wichtige Vermittler- und Schlüsselrolle spielen; hat sich aber auch in der Vergangenheit meist in Stillschweigen gehüllt und konnte nie seiner wirklichen Rolle gerecht werden“, schreibt die UVW weiter.
Die UVW fordert den Ausländerbeirat und die türkischen Kulturvereine auf, sich endlich aktiv einzubringen oder ihr Desinteresse öffentlich zu bekunden. „Letzteres würde dann wohl das Scheitern des Projektes bedeuten, was dann wohl die Vertreter unserer ausländischen Mitbürger zu verantworten hätten", schließt die UVW-Geschäftsführung Werner Kreling sein Schreiben.
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