Voerde: Voerder radeln sich fit für den Sieg
VON CLAUDIA TROTZKE - zuletzt aktualisiert: 26.09.2008Voerde (RPO). 200 Teilnehmer treten für Voerde am Sonntag im RWE-Städteduell gegen Rheinberg in die Pedale. Die Stadt,
die auf den jeweils 24 Ergometern am meisten Strom erzeugt, gewinnt 10 000 Euro für einen guten Zweck. Besuch bei zwei von 21 Voerder Teams.Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn am Sonntag, 28. September, ist es soweit: Auf dem Voerder Marktplatz treten Gruppen und Vereine aus Voerde gegen die Rheinberger an. Von elf bis 17 Uhr strampeln die Teilnehmer auf Ergometern, um durch fleißiges Radeln so viel Strom wie möglich herzustellen. Die Gewinnerstadt mit der meisten Energie erhält 10 000 Euro, die Zweitplatzierte 5000 Euro. Auch die einzelnen Gruppen sind motiviert, da sich diejenigen, die für ihre Stadt am meisten Elektrizität erzeugen, über 500 Euro freuen können.
Spaß im Mittelpunkt
Vorschläge an die Stadt
Die Teilnehmer des RWE-Städte-Duells können der Stadt Vorschläge machen, für welchen Zweck das gewonnene Geld verwendet werden sollte.
„Wir fänden es natürlich besonders toll, wenn das Geld in die Kinder- und Jugendarbeit gesteckt würde“, meint Katharina Ott, Gruppenleiterin der Pfadfinder Friedrichsfeld.
Trotz verlockender Gewinne steht für die Teilnehmer, darunter Katharina Ott, Gruppenleiterin der Pfadfinder Sankt Elisabeth Friedrichsfeld, und Jörg Payenberg vom BSV Möllen 1864 der Spaß im Vordergrund. „Es wäre natürlich schön zu gewinnen, aber für uns geht es in erster Linie um den Spaß daran und auch um den guten Zweck“, sagt Katharina Ott. „Die Aktion ist eine schöne Gelegenheit, um zu zeigen, um was es bei den Pfadfindern geht.“ Die Grundorientierung der Pfadfinder sei es, sich öffentlich und aktiv für den Erhalt der Natur einzusetzen. „Energie mit eigener Körperkraft zu erzeugen ist dafür ein schönes Zeichen“, erklärt die 24-Jährige. Mit zwölf Teilnehmern starten die Pfadfinder um 12.50 Uhr und radeln 70 Minuten lang so schnell sie können.
„Ein bisschen aufgeregt“
Zur Mannschaft gehört auch Nina Hoffacker aus der Roverstufe. „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, denn ich weiß nicht wie die anderen Gruppen eingeteilt sind. Aber ich hoffe, dass wir mit der Pfadfindergruppe gewinnen, denn viele von uns fahren auch regelmäßig Rad“, sagt die 19-Jährige motiviert. Der BSV Möllen geht mit drei Gruppen in den Wettbewerb und ist mit 30 Teilnehmern die größte Truppe. Jörg Payenberg ist Mitglied des dritten Teams. Großartig vorbereitet hat er sich nicht. „Ich mache das aus Spaß an der Freude und lasse alles auf mich zukommen. Ich bin ein normaler Fahrradfahrer, kein professioneller. Wir haben allerdings eine Gruppe, die sportlich sehr aktiv ist und von einigen habe ich schon gehört, dass sie täglich eine Strecke mit dem Fahrrad fahren, um für Sonntag zu trainieren“, sagt der 42-Jährige. Seine Mannschaft fängt um 15.30 Uhr mit dem Radeln an.
Alle drei sind motiviert und versprechen ihr Bestes zu geben. Aber ob Voerde gewinnt, wissen Katharina Ott und Jörg Payenberg nicht so genau. „Die Konkurrenz aus Rheinberg ist schwer einzuschätzen. Aber ich hoffe natürlich, dass Voerde gewinnt“, meint Jörg Payenberg.
Nina Hoffacker zeigt sich optimistisch. „Ich denke, dass Voerde mit seinen sportlichen Einwohnern auf jeden Fall gewinnt“, meint die Schülerin. Gespannt sind alle, welche Stadt im Anschluss an die Veranstaltung zum Sieger gekürt wird. Das wird gegen 17 Uhr der Fall sein.
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