Dinslaken: Vorzeigeprojekt für Dinslaken
VON HEINZ SCHILD - zuletzt aktualisiert: 26.11.2010Dinslaken (RPO). Zu Weihnachten des nächsten Jahres will die Sparkasse den neuen Gebäudetrakt ihrer Hauptstelle in Dinslaken bezogen haben. Gestern fand die Grundsteinlegung für das Zehn-Millionen-Euro-Projekt statt.
Gemeinsam mauerten Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und die beiden Sparkassenchefs, Ulrich Schneidewind und Jürgen Stackebrand, einen stählernen Zylinder in den Grundsteinsockel ein. Die Metallhülse enthält unter anderem ein Verzeichnis aller Sparkassenmitarbeiter sowie ein Exemplar der Rheinischen Post. Der Grundstein samt Tafel wird später in einem Schauraum zu sehen sein, in dem auch der alte Tresor einen Ehrenplatz bekommen wird.
Ulrich Schneidewind erinnerte in seiner Ansprache daran, dass der Neubau dort entsteht, wo vor 81 Jahren das erste eigene Gebäude der Sparkasse errichtet wurde. Er betonte die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit des zukunftweisenden Projekts. Die Bedeutung des Geldinstituts stellte der Bürgermeister Dr. Heidinger heraus.
Sparkassen-Neubau
Der Neubautrakt entspricht dem Passivhaus-Standard, wodurch die Betriebskosten um 75 Prozent gesenkt werden und die CO2-Entlastung bei 160 Tonnen pro Jahr liegt. Die Nutzfläche des sechsgeschossigen Neubaus beträgt rund 3600 Quadratmeter. Das Gebäude ruht auf 40 Gründungspfählen, die 16 Meter in die Tiefe reichen.
Die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe bezeichnete das Stadtoberhaupt als "Eckfeiler der lokalen Ökonomie", die ein flächendeckendes Angebot an Filialen in ihrem Geschäftsgebiet unterhalte, und lobte sie als "Zentrum der heimischen Wirtschaftförderung". Die Geschichte der 1856 gegründeten Sparkasse wertete er als Erfolgsstory und war sich sicher, dass das Unternehmen "einer wunderbaren Zukunft entgegensehen" könne.
Rund zehn Millionen Euro investiert die Sparkasse in ihren Erweiterungstrakt. Das Geld sah Sparkassendirketor Jürgen Stackebrand als gut angelegt an, sei es doch eine Investition in der Region, von der viele heimische Firmen profitieren würden. Da das Gebäude in Passivhaus-Bauweise errichtet und die Erdwärme genutzt werde, führe dies zu erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten. Stackebrandt sprach von einem "Vorzeigeprojekt für Dinslaken".
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