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Voerde: Was wir an Voerde mögen: Natur, Rheinblick und Gemeinschaft

VON FLORIAN LANGHOFF - zuletzt aktualisiert: 07.08.2010

Voerde (RPO). Elf Stadtteile von den ruhigen Rheindörfern bis hin zum Stadtzentrum und Friedrichsfeld. Knapp 38 000 Menschen, die auf rund 54 Quadratkilometern leben. Das ist Voerde in Zahlen. Doch was mögen die Einwohner an ihrer Heimat? Wir haben nachgefragt.

Mit dem Rad in Voerde unterwegs: Elke Sommer gefallen in Voerde die Kirchen und das Miteinander.   Foto: RPO
Mit dem Rad in Voerde unterwegs: Elke Sommer gefallen in Voerde die Kirchen und das Miteinander. Foto: RPO

"Es ist schön, dass man hier noch seinen Bäcker und seinen Metzger kennt", sagt Elke Sommer. Ihr gefallen die kleinen Gemeinschaften in der Stadt, besonders in den Dörfern am Rhein. "Spellen gefällt mir sehr gut. Da fühle ich mich wohl", sagt die 45-Jährige, die eigentlich in Holthausen wohnt. Außerdem findet sie auch die Kirchengemeinde Götterswickerhamm erwähnenswert. "Jeder Berzirk hat eine interessante Kirche mit einer Geschichte. Reinschauen und informieren lohnt da immer", sagt sie.

Die Stadt entdecken

Mit seinem Hund ist Karl Schneider täglich zu Fuß in Voerde unterwegs. Von der Innenstadt aus führt ihn sein Weg oft in Richtung Rhein. "Die Landschaft ist einfach toll, zum Rad fahren oder Spazieren", sagt der 70-Jährige. Mit seiner Lage am Rhein hat es ihm Götterswickerhamm besonders angetan, und so ist das Dorf immer wieder das Ziel seiner Spaziergänge durch das Stadtgebiet. Doch es gibt noch eine andere Sache, die Voerde für ihn ausmacht: "Die Vereinsgemeinschaft gefällt mir sehr gut. Es gibt fast in jedem Dorf einen Schützenverein und ein Tambourcorps", sagt Karl Schneider. Er selbst war 50 Jahre mit der Querflöte beim Voerder Tambourcorps unterwegs und züchtet außerdem beim Rassegeflügelzuchtverein Rassetauben.

Spaziergang durch das Stadtgebiet: Karl Schneider läuft fast täglich von der Voerder Innenstadt aus in Richtung Götterswickerhamm. Foto: RPO

Auch Jürgen Jaschonek ist gerne auf Voerder Boden unterwegs – allerdings lieber mit dem Rad. "Landschaftlich ist Voerde ganz schön, und außerdem liegen wir in einem guten Klimabereich", meint der 68-Jährige. Auch ihn zieht es immer wieder in Richtung des großen Flusses. "In den Rheindörfern kann man ganz gut Fahrrad fahren. Gerade in Götterswickerhamm ist es sehr schön", meint er. Nur eines stört ihn bei seinen Exkursionen durch die Stadt: die Radwege, die seiner Ansicht nach in einem besseren Zustand sein könnten.

"Ich wohne direkt im Voerder Zentrum und habe alle Geschäfte in der Nähe. Das ist für mich sehr praktisch. Trotzdem ist es hier noch sehr übersichtlich", sagt Sabine Glaser. Dieser Mix aus Kleinstadt mit Einkaufsmöglichkeiten und ländlicher Umgebung gefällt ihr sehr gut. Auch die 64-Jährige zieht es in ihrer Freizeit oft mit dem Fahrrad in die niederrheinische Umgebung und besonders in Richtung Wasser. "Die Rheindörfer gefallen mir sehr gut. Da kann man sich gemütlich irgendwo hinsetzen und die schöne Landschaft genießen", sagt Sabine Glaser.

Quelle: RP

 
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