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Triathlon: Der erste Dorf-Triathlon

VON SEBASTIAN MÜHLEIS - zuletzt aktualisiert: 19.05.2008

Auch wenn das Wetter den Organisatoren in Hünxe einen Strich durch die Rechnung machte. Der Dorf-Triathlon war mit 130 Teilnehmern gut besetzt. Und die Organisation klappte reibungslos.

Die meisten Teilnehmer machten sich mit einem Lächeln im Gesicht auf die Laufstrecke beim Hünxer Dorf-Triathlon. Und das, obwohl das Wetter gar nicht mitspielte und alle ziemlich nass wurden.  Foto: RPO
Die meisten Teilnehmer machten sich mit einem Lächeln im Gesicht auf die Laufstrecke beim Hünxer Dorf-Triathlon. Und das, obwohl das Wetter gar nicht mitspielte und alle ziemlich nass wurden. Foto: RPO

Nein, Petrus meinte es nicht gut mit den Organisatoren des 1. Hünxer Dorftriathlon. Bereits bei Beginn der Veranstaltung um 11 Uhr, bei der Nummernausgabe, regnete es unaufhörlich. Und auch beim weiteren Ablauf, des in zwei Gruppen gesplitteten Sportereignisses, hörten die Tropfen nicht auf, auf die etwa 130 Athleten niederzuprasseln.

Doch das tat der guten Stimmung der gelungenen Premiere keinen Abbruch, einzig die Zuschauerresonanz ließ aus diesem Grund zu wünschen übrig. Nur einige wenige Besucher verirrten sich unter großen Regenschirmen an den Rand der Strecken und verfolgten von da aus das Geschehen.

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In Gruppen

Gestartet wurde in zwei Gruppen. Für die A-Gruppe hieß es sechs Kilometer zu walken oder zu laufen, zehn Kilometer auf dem Fahrrad und 100 Meter im Wasser hinter sich zu bringen. Härter ging es bei der B-Gruppe zu: Zehn Kilometer laufen, 20 Kilometer auf dem Rad und 150 Meter Schwimmen

Dennoch waren die Veranstalter rundum zufrieden. Zum einen, da die Teilnehmerzahl die Erwartungen erfüllte, zum anderen, da das gesamte Drumherum passte und die Organisation reibungslos klappte. Auch die Sportler waren am Ende alle zufrieden – wohl auch, weil es am Ende bei zwei leichten Blessuren blieb, die Mit-Organisator Dr. Michael Wefelnberg schnell und fachmännisch versorgte.

Fleischwunde

Und selbst die Fleischwunde, die sich ein Athlet am Ellenbogen nach einem Sturz vom Rad zuzog, verhinderte nicht den Start beim abschließenden Schwimmen. „Ich bin oben am Berg abgerutscht. Normalerweise fahre ich immer mit Handschuhen, ich weiß gar nicht, warum ich sie ausgerechnet heute nicht angezogen habe. Aber nur die Harten kommen in den Garten“, berichtete der Sportler beiläufig, ehe er sich der finalen Disziplin hingab. Als gefährlich erwies sich allerdings auch die Tatsache, dass zumindest im Zielbereich am Hallenbad reger PKW-Verkehr herrschte, was insbesondere den Spitzenleuten auf dem Fahrrad mit ihren hohen Geschwindigkeiten etliche Ausweichmanöver abverlangte – sofern sie nicht direkt den Weg über den Bordstein anstelle der Straße wählten.

Sportlerfete als Abschluss

Nach Beendigung des „Spaß-Events“, auf das Wefelnberg mehrfach verwies, ging die gesammelte Schar von Athleten, Zuschauern und Helfern über Kaffee und Kuchen und Leckereien vom Grill zur Siegerehrung über. Damit war der Tag aber noch nicht beendet: Bei einer „Sportlerfete“ klang die Veranstaltung in den späten Abendstunden aus.

Quelle: RP

 
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