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Deutscher Meister TVV

VON MARKUS HAEGERT - zuletzt aktualisiert: 18.09.2006

Das Bier des Siegers ließen sich die Frauen mit lautem Gesang schmecken. In der Schlussphase des Endspiels hatten sie es noch einmal spannend gemacht, den Ahlhorner SV nach 19:14-Führung noch auf 19:18 herankommen lassen. Doch die letzte entscheidende Angabe von Petra Schmitthuysen machte den Sieg perfekt. Der TV Voerde feierte damit den dritten Feld-Titel der Vereinsgeschichte nach 2000 und 2001. Das hatten nach der durchwachsenen Saison und der glücklichen Qualifikation selbst die kühnsten Optimisten nicht für möglich gehalten.

Noch größer fiel die Überraschung im Halbfinale aus. Da kegelten die Voerderinnen den Top-Favoriten der Endrunde, den TV Jahn Schneverdingen, in drei Sätzen heraus. Der Knackpunkt an diesem Wochenende, wie auch Trainer Roland Grans feststellte: „Danach wusste ich: Wir gewinnen auch das Finale.“ Der Spitzenreiter der Bundesliga Nord hatte in der regulären Spielzeit gerade drei Sätze abgeben müssen. Auch der TVV hatte zwei Mal mit 0:2 das Nachsehen. Im spannenden ersten Durchgang behielt die Grans-Truppe mit 21:19 die Oberhand, musste den zweiten auf Grund einer höheren Fehlerquote aber mit 15:20 abgeben. Der Entscheidungssatz ging dann mit 20:17 an Voerde.

„Vorbereitung ausgezahlt“

Diese Leistung beflügelte das Team vom Niederrhein so sehr, dass sie gegen Ahlhorn nichts anbrennen ließen. „Der Gegner hat es uns aber auch sehr einfach gemacht“, analysierte Roland Grans, der festhielt: „Wir waren auf allen Positionen besser aufgestellt als während der Saison. Die intensive Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Und schließlich sind wir ja eine Turniermannschaft.“

Im Vorrundenspiel gegen den Zweiten der Bundesliga Süd, den TSV Niedernhall, hatte der TVV trotz eines nicht optimalen Spielaufbaus wenig Mühe und sich souverän 20:15, 20:15 durchgesetzt. Mit dem Einzug ins Halbfinale war Voerde nebenbei schon für den Europapokal 2007 qualifiziert.

Das Meister-Team: Petra Schmitthuysen, Britta Lang, Angela Grans, Stefanie Kaufhold, Tara Mittelmeyer, Anja Tomalak, Simone Lilott, Stefanie Rademacher.

Quelle: RP

 
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