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Tennis: Die Jüngsten gezielt fördern

zuletzt aktualisiert: 24.11.2008

Auch im Tennis wird es seit einiger Zeit immer schwerer Jugendliche an den Sport heranzuführen. Das machte sich in der vergangenen Saison in den Medenspielen bemerkbar, wo zwar die Zahl der gemeldeten Mannschaften konstant blieb, diese aber häufig nicht komplett antraten. Darüber sprach Bernd Vennemann mit dem Dinslakener Dirk Wagner (DTG Blau-Weiß), dem Jugendwart des Tennisbezirks.

Ist für die Jugend im Tennisbezirk zuständig: Dirk Wagner. RP-Archivfoto Foto: RPO
Ist für die Jugend im Tennisbezirk zuständig: Dirk Wagner. RP-Archivfoto Foto: RPO

Anlässlich der letzten Jugendwartetagung in Friedrichsfeld haben Sie das Problem der nicht kompletten Mannschaften angesprochen. Was wollen Sie dagegen unternehmen?

Wagner Wir werden in der nächsten Saison ein Pilotprojekt starten. Jeder Verein, der nur eine Mannschaft bei den Junioren U 18 meldet, kann bei Bedarf zwei Jugendliche U 14 zusätzlich melden. Damit soll den Vereinen einerseits die Meldung erleichtert werden, andererseits wollen wir damit die Zahl der Spiele mit nicht vollständigen Mannschaften reduzieren.

Die Förderung des Nachwuchses beginnt aber bei Ihnen schon viel früher. Was geschieht mit den Jüngsten?

Wagner Unsere Jüngsten lagen zwar in diesem Jahr bei der TVN-Talentiade nicht ganz vorne, weil unsere Kinder einfach einen Kopf kleiner als die der anderen Bezirke waren. Im Tennisvergleich konnten sie aber durchaus mithalten. Der Jahrgang 2000 wurde in mehreren Sichtungsturnieren von den Trainern beobachtet und die talentiertesten von ihnen wurden in das Sichtungskader aufgenommen.

Und wie geht es danach weiter?

Wagner Im Sichtungskader wird einmal wöchentlich trainiert. Danach werden einige in das Bezirkskader übernommen, wo bis zum zwölften Lebensjahr zweimal wöchentlich Training ist. Und die Besten gehen anschließend in das Kader des Verbandes über.

Quelle: RP

 
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