EinModell, das zu greifen beginnt
VON BERND VENNEMANN - zuletzt aktualisiert: 06.09.2010Das Spiel der "Ersten" beim SV Spellen wurde gestern mit siebenminütiger Verspätung angepfiffen, weil vorher noch die dritte Mannschaft ihr Spiel in der Kreisliga C beenden musste. In den Reihen dieser Mannschaft stehen fast ausschließlich Spieler, die auch beim SVS groß geworden sind, wie man so schön sagt. Eigentlich ganz normal, denn gerade in den unteren Mannschaften der Fußballklubs kicken Leute, die man gemeinhin als Eigengewächse bezeichnet. Als dann die erste Mannschaft auflief und man sich die Namen der Spieler ansah, da stellte man fest, dass es so gar keinen Unterschied zwischen den beiden Spellener Mannschaften gibt.
Auch im Bezirksliga-Team stehen viele Leute, die in der "Schweiz" als Kinder oder Jugendliche zum ersten Mal gegen den Ball getreten haben. Zudem fast ausschließlich Jungspunde, sieht man mal von einem Oliver Langwald oder einem Holger Cremers ab. Doch mit diesen Routiniers und den jungen Leuten hat Trainer Ingo Bargmann eine Mischung gefunden, die schon jetzt ihren Weg in der Liga zu gehen scheint. Das Modell, für das sich auch Vorsitzender Joachim Kaßelmann und Obmann Heiko Hochheim stark gemacht haben, greift nun langsam. Respekt.
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