Entschuldigung
zuletzt aktualisiert: 08.10.2007Zwei Wochen war Uwe Rauer, Trainer des STV Hünxe, im Urlaub und bekam so erst verspätet die unschönen Vorkommnisse seiner Spieler im Derby gegen den TV Voerde mitgeteilt. Vor einer Woche spuckte ein Hünxer TVV-Trainer Marcus Schaaf beim Gang in die Kabine an, was Rauer nach den Erzählungen nun nicht akzeptieren wollte. „Ich möchte mich beim TV Voerde dafür entschuldigen. Es tut mir leid. Ich habe eine halbe Stunde in der Mannschaftssitzung die Dinge angesprochen und wenn einige das nicht kapieren wollen, dann muss man sich von ihnen trennen. Da spiele ich lieber mit einer schwächeren Mannschaft weiter“, bedauerte der Coach die Vorfälle.
Ausblick
dinslaken (gaa) Erfolgreich verlief die Operation nach dem Knöchelbruch am linken Fuß bei Sedat Coskun, so dass der Offensivspieler des Fußball-Landesligisten SuS Dinslaken 09 auf Krücken die Partie seiner Mannschaft bei TuRa 88 Duisburg verfolgen konnte. Gemeinsam mit dem ebenfalls verletzten Abdullah Özdogan und Ex-09er Smiljan Tomic stand er am Seitenrand und hofft auf ein Comeback noch in diesem Jahr. „Es geht mir gut, aber bis Dezember wird es noch dauern. Gegen Möllen will ich aber auf jeden Fall wieder dabei sein“, brennt Coskun jetzt schon auf die Rückkehr – bei der derzeitigen Verfassung des SuS wird er auch dringend gebraucht. Ebenfalls betrachter der einseitigen Partie war der ehemalige Bundesligaprofi Joachim Hopp.
Abschied
DINSLAKEN (bert) Nach der Verpflichtung von Dirk Haesters, der gestern im Spiel gegen den TV Ratingen nach nur zwei Trainingseinheiten sein Debüt im Trikot des Handball-Oberligisten MTV Rheinwacht feierte, nahm der langjährige Dinslakener Torhüter Andor Schneider enttäuscht seinen Hut. Auslöser war die Tatsache, dass Spielertrainer Marius Timofte Schneider im gestrigen Heimspiel lediglich einen Platz auf der Tribüne für Schneider übrig hatte. „Ich lasse mich weder von Marius noch vom Verein veräppeln“, fand Schneider klare Worte. Und auch der Rückblick fiel nicht gerade freundlich auf: „Ich habe mir den Hintern aufgerissen, oft Urlaube verschoben, aber zuletzt keine Chance mehr bekommen. Und nach dem gestrigen Tritt in den Hintern habe ich Marius gesagt, dass ich gehe – und er hat halt Tschüss zu mir gesagt.“
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