Rollhockey: Erst die Karnevalsvereine, dann die gefährlichen Hertener
zuletzt aktualisiert: 14.02.2009Karnevalsstimmung bei den Roten Teufeln. Die RESG empfängt erst Karnevalsvereine und dann zum Rollhockey-Bundesligaspiel Herten. Zumindest vor dem Spiel wird die Stimmung heute in der Halle Beckersloh gut sein. Dann nämlich werden sich die drei Walsumer Karnevalsvereine "Rot-Weiß", "Grün-Weiß" und der KKV Wehofen die Ehre geben und mit ihren Abordnungen vorbeischauen. Ob es allerdings auch eine "superjeilezick" gibt, wird wesentlich vom anschließenden Spielverlauf abhängen. Denn Herten ist alles andere als ein Karnevalsverein.
Zuletzt führte die Spielvereinigung zur Pause gegen Herringen beinahe sensationell mit 3:2, später mit 4:2, 6:4 und 7:6, ehe einige aus Hertener Sicht fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen doch noch den Herringer 9:7-Sieg möglich machten.
Die "Rollis" Müller und Schmidtmann werden mit "Rot" heute fehlen. Gleichwohl sollte die RESG den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn mit Alexander Rupsch (26 Tore) und Christopher Piorunek (14)hat Herten zwei eminent gefährliche Stürmer in seinen Reihen. Zudem ist der Mannschaft von Trainer Herrmann Klein nach der ärgerlichen Niederlage durchaus eine starke Trotzreaktion zuzutrauen.
In den bisherigen sieben Heimspielen hat die RESG keinen Punkt abgegeben und der Beckersloh soll auch wieder eine uneinnehmbare Festung bleiben. "Jetzt nur nicht mehr stolpern" heißt die Devise, und Trainer Freddy Grijseels gibt als Ziel für Samstag kurz und knapp "Sieg!" vor. Schließlich soll die Karnevalsstimmung ja auch nach dem Spiel noch etwas andauern.
Gut ist die Stimmung im RESG-Lager ohnehin – wurden nach Philipp Kluge jetzt auch Daniel Kutscha und Andrè Kulossek von Nationaltrainer Steup in den Kader der Adlerträger berufen und für die kommende Woche zum Laktattest bestellt. Danach beginnen auch schon die Vorbereitungen auf die im Juli in Vigo (Spanien) stattfindende Weltmeisterschaft.
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