Handball: Hillig: Nicht überrennen lassen
zuletzt aktualisiert: 17.10.2008Einer ganz schweren Aufgabe sehen sich die Oberliga-Handballerinnen der SV 08/29 Friedrichsfeld morgen gegenüber, wenn sie auf den Tabellen-Zweiten Mettmann-Sport treffen (17.45 Uhr). Der Regionalliga-Absteiger hat sein Gesicht rundumerneuert, setzt seit der Amtsübernahme von Christoph Schon auf ein bedingungsloses Tempospiel – und das über 60 Minuten.
„Da müssen wir gehörig aufpassen, dass wir uns nicht überrennen lassen, und wie in Aldekerk nach vier Minuten eine Auszeit nehmen müssen, weil es 1:7 steht. Und gegen Mettmann ist es sicher noch schwieriger so einen Rückstand aufzuholen – falls überhaupt zu lösen“, weiß Trainer Werner Hillig um die Gefahren gegen einen derart stark besetzten Gegner. „Zumal sich bei uns noch nicht wirklich Alternativen bezüglich der Ausfälle aufgetan haben, da unsere zweite Mannschaft fast zeitgleich spielt“, stöhnt der Übungsleiter angesichts des Fehlens von Isabella Mujakic (privat verhindert) und Carina Lubrich (Dienst).
Das Hauptaugenmerk der „Vereinigten“ liegt also darauf, die Zahl der technischen Fehler und der Fehlwürfe auf ein Minimum zu reduzieren – sonst könnte es der Hillig-Sieben ergehen wie der HSG Düsseldorf in der Vorwoche, als die Landeshauptstädter 40 Minuten wie der sichere Sieger aussahen, ehe es doch noch eine heftige Abfuhr gab.
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