Fußball: Klassenerhalt wird nicht einfach
VON HENDRIK GAASTERLAND - zuletzt aktualisiert: 02.07.2008Bis zum letzten Spieltag musste der SuS Dinslaken 09 in der vergangenen Saison als Aufsteiger um den Klassenerhalt zittern. Die 09er wissen somit darüber Bescheid, wie schwer es ist, in der Landesliga gegen den Abstieg zu spielen. Trotzdem verzichtete der SuS nun auf teure Neuzugänge, obwohl ein Großteil der Mannschaft sich pünktlich zum 1. Juli abgemeldet hatte.
„Wir werden intern schon kritisiert und Stimmen kommen auf, dass wir jetzt schon abgestiegen sind. Aber da lache ich doch drüber“, prallt alles an Obmann Oliver Grimm ab.
Die Saison müsse erst einmal gespielt werden, da lassen ihn auch die Abmeldungen von Abdullah Özdogan, Kevin Kirchner, Mihael Matos, Sedat Coskun, Andreas Kotlarek, Thomas Zimolag, Sascha Grote, Jens Dowedeit, Carsten Spettmann und Dawid Kabacinski kalt. „Es wird sicherlich sehr schwer, die Klasse zu halten, aber es müssen jetzt einmal andere in die Bresche springen. Die Abgänge von Matos und Coskun waren kurios und tun weh. Özdogan wollte kürzer treten, aber wird bestimmt bald bei RWS Lohberg auftauchen. Die anderen haben aber doch schon gar nicht mehr in den letzten Wochen gespielt“, meint Grimm, der vollstes Vertrauen in den Kader und den neuen Trainer Dirk Kalthoff hat.
Vertrauen in Kalthoff
„Dirk wird schon einen guten Job machen. Die Mannschaft wird topfit in die Saison gehen, nur beim Kopfballspiel werden wir Probleme kriegen“, weiß der Obmann. Er hat aber auch dafür bereits eine Lösung parat. „Wir wollen auch einmal fußballerisch Tore erzielen und nicht immer nur nach Standards. Ein Kevin Proba muss noch stärker werden oder Stefan Radochowski jetzt mal aus den Puschen kommen“, so Grimms Ansage.
Bei den Neuzugängen legten die 09er großen Wert auf die charakterlichen Züge und verstärkten sich mit Spielern, die ihnen aus alten Zeiten bekannt sind. Sadettin Isik (FSV Duisburg), Admir Begic (Union Mülheim) und Daniel Borutta (STV Hünxe) kommen wie Premtin Tafili und Milan Klaijic in die „Erste“. „Wir haben junge Leute geholt, die zu unser Philosophie passen“, sagte Grimm zuversichtlich.
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