Fußball: Landesliga bleibt eine Wundertüte
VON HENDRIK GAASTERLAND - zuletzt aktualisiert: 06.09.2008Noch keinen Durchblick in der Fußball-Landesliga hat Stefan Janßen. Der Trainer des TV Jahn Hiesfeld muss sich als neuer Mann in dieser Klasse ohnehin erst an die für ihn unbekannten Gegner gewöhnen, da helfen auch die vielen Tipps seines Umfeldes nicht. „Die Liga ist eine Wundertüte und spricht immer noch keine deutliche Sprache. Bis auf Rhede an der Spitze sind alle wild durcheinander verstreut. Von weiteren Aufstiegs- oder Abstiegskandidaten ist noch nichts zu erkennen“, meinte der Coach. Janßen gastiert mit seinem TV Jahn bei Olympia Bocholt und will weiterhin unbesiegt nach Hiesfeld zurückkehren.
Auf die Spielgenehmigung für Engin Tashin warten die „Veilchen“ zwar immer noch, doch auch ohne den Neuzugang sollten drei Punkte möglich sein. Der Trainer stapelt aber zunächst tief. „Wir werden sicherlich nach vorne spielen und uns nicht verstecken oder gar mauern, aber Bocholt dürfen wir nicht unterschätzen und besonders unsere Verteidiger müssen aufpassen“, meinte Janßen. Er hat vor der Olympia Respekt, weil am vergangenen Spieltag ein überragender 3:1-Sieg gegen Krefeld-Bockum eingefahren wurde. „Es ist ein solider Gegner, der wie wir noch ungeschlagen ist. Wir müssen an unsere spielerische Leistung der Vorwoche anknüpfen, dann kann es auch was werden“, meinte Janßen.
SuS 09 will ersten „Dreier“
Noch keinen Sieg, aber auch keine Niederlage gab es nach drei Spielen für den SuS Dinslaken 09. In den vergangenen beiden Partien kassierte die Truppe immer kurz vor Schluss den Ausgleich und trauert jetzt vier durchaus möglichen Punkten nach. Doch vor der Begegnung gegen den TuB Bocholt bleibt Trainer Dirk Kalthoff zuversichtlich, dass es mit dem ersten Saisonsieg funktionieren wird. „Wir waren zweimal ganz knapp dran, jetzt sollte es doch mir drei Punkten klappen – zumal wir ein Heimspiel haben“, so der Coach.
Obwohl die Bocholter für ihre Verhältnisse mit einem Zähler miserabel in die Saison gestartet sind, bleiben sie für Kalthoff der Favorit. „Sie sind in der vergangenen Saison Dritter geworden und haben sich noch verstärkt. Alle Spieler haben ein Gardemaß, so dass wir versuchen müssen, den Gegner weit vom Strafraum fern zu halten“, so Kalthoffs Marschroute. Er hat personell die Qual der Wahl und wird die Mannschaft im Vergleich zur Partie bei Adler Osterfeld umstellen: „Wie, das werde ich aber noch nicht verraten.“
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