Tischtennis: Lubrich gegen die HSG
zuletzt aktualisiert: 19.11.2007„Es war wohl noch nie so leicht in Düsseldorf zu gewinnen“, ärgerte sich Werner Hillig, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der SV 08/29 Friedrichsfeld, nach dem Schlusspfiff der Partie gegen die HSG Düsseldorf. Das einzige Problem: Ohne Führungsspielerin Andrea Glasmacher hatten die „Vereinigten“ nicht den Hauch einer Chance, produzierten noch mehr Fehler und ließen noch mehr Chancen aus als die Gastgeberinnen – und verloren am Ende verdient 12:21 (4:10).
Die einzige Spielerin, der Hillig bei der derben Klatsche Oberliga-Niveau attestierte war Torhüterin Carina Lubrich. „Das war über 60 Minuten das Spiel Lubrich gegen die HSG. Da konnte Carina ja nicht gewinnen“, stöhnte Hillig angesichts der „grottenschlechten“ Leistung seiner Farben, denen er im Zusatz „kollektives Versagen“ attestierte.
Erst nach acht Minuten gelang den Gästen der erste Treffer (1:3), selbst beim 3:5 (19.) roch es nicht nach einer derart heftigen Pleite. Dann aber zog Düsseldorf die Zügel etwas an und setzte sich bis zur Pause blitzschnell ab. Ein Rückschlag, von dem sich Friedrichsfeld nicht mehr erholte.
„In der zweiten Halbzeit setzte sich das dann alles so fort, deswegen legen wir über Abschnitt zwei auch den Mantel des Schweigens“, so Hillig abschließend.
08/29: Teschner, Lubrich; N. Schulte-Euler (6/4), Mujakic, Schneider, Schneidewind (2/1), Homscheid (1), Haase-Weber, Kamp (1), Bernds (2), Klaasen.
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