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Rekordlauf

VON STEFFEN PENZEL - zuletzt aktualisiert: 07.04.2008

Über 2000 Läufer sorgten gestern für einen neuen Teilnehmerrekord beim 3. Sparkassen Citylauf. Tausende Zuschauer entlang der Strecke sorgten für klasse Volkslauf-Atmosphäre. Schnellster Läufer war Magnus Kreth.

Magnus Kreth vom ASV Duisburg holte sich mit deutlichem Vorsprung den Sieg über die 10-Kilometer-Distanz.  Foto: RPO
Magnus Kreth vom ASV Duisburg holte sich mit deutlichem Vorsprung den Sieg über die 10-Kilometer-Distanz. Foto: RPO

Der Citylauf wächst und wächst. Mit 2200 Anmeldungen war schon im Vorfeld klar, dass es in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord geben wird. Knapp 2000 erreichten gestern auch das Ziel. Dazu kam eine klasse Atmosphäre, inklusive heißer Samba-Rhythmen, entlang der Strecke. Und – pünktlich zum Startschuss des ersten Hauptlaufes – kämpfte sich die Sonne durch die Wolken und sorgte für perfektes, kalt-trockenes Läuferwetter.

Michael Keuten, Vorsitzender von Marathon Dinslaken, sprach seinem gesamten Team, das in diesem Jahr aus insgesamt 135 Freiwilligen bestand, nach den Siegerehrungen ein verdientes Lob aus. „Wir sind an unsere Kapazitätsgrenzen gegangen. Euch allen gilt ein Riesen-Dank. Wahnsinn, was ihr alle geleistet habt“, pustete der Citylauf-Cheforganisator gestern Nachmittag sichtlich erleichtert durch.

Info

Weitere Sieger

Den 5-Kilometer-Lauf gewann Stephan Berg aus Essen (18:02). Bei den Frauen war Anja Quincke aus Menden am schnellsten (21:32). Bei den Bambinis setzte sich Leon Schulte aus Hünxe in 1:41 durch, den Schülerlauf entschied Max Müller aus Wuppertal (8:10) für sich. Schnellste Schülerin war Annika Schmitz (9:26).

Reißleine gezogen

Hätte Marathon nicht irgendwann die Reißleine gezogen – gestern hätten sich locker 3000 Läufer auf den 2,5 Kilometer langen Rundkurs begeben. „Seit Dienstag haben wir keine Läufer mehr angenommen. Sonst wäre der Rahmen gesprengt worden“, erklärte Marathon-Pressesprecher Johannes Nissing am Rande des Citylaufes.

Schnellster Mann über die 10-Kilometer-Distanz war gestern Magnus Kreth vom ASV Duisburg. Der absolvierte die vier Runden in starken 32:16 Minuten – und ließ dabei seinem Vereinskollegen Tobias Jazbec (33:35) keine Chance. Der Sieger des Duisburger Marathons 2006 war mehr als zufrieden mit seinem Rennen. „Wenn man sich den winkeligen Streckenverlauf anschaut, ist das eine Super-Zeit, über die ich mich sehr freue“, so ein strahlender Magnus Kreth nach der Siegerehrung. Gar nicht so entspannt wirkte dagegen der Zweitplatzierte. „Heute hat leider gar nichts bei mir gepasst. Ich musste Magnus leider schon in der zweiten Runde ziehen lassen“, ärgerte sich Tobias Jazbec. Ein kräftiges Lob für die Organisatoren gab es von Lisa Müller, überlegene Siegerin der Frauenwertung über 10 Kilometer (36:53). „Eine sehr schöne Veranstaltung hier. Alles ist gut organisiert, das Umfeld stimmt und die Stimmung an der Strecke war super.“

Gedränge beim Start des Schülerlaufes. Für die Schüler ging es am gestrigen Morgen, bereits angefeuert von sehr vielen Zuschauern am Streckenrand, über eine Distanz von 2,5 Kilometern. Hier setzte sich Max Müller vom TV Friesen Wuppertal in 8:10 Minuten als Schnellster durch. Foto: RPO

„Von 0 auf 5000“

Davon konnten sich gestern auch Hubert Keller und seine beiden Töchter Charlotte und Katharina überzeugen. Die feilten seit Anfang des Jahres beim „Von 0 auf 5000“-Programm an ihrer Kondition. 54 der Laufneulinge kamen gestern ins Ziel. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es 16. Und die Plackerei hatte sich auch für Familie Keller gelohnt – alle drei erreichten locker das Ziel. „Es hat so einen Spaß gemacht. Die Anfeuerungen der Zuschauer haben uns sehr geholfen. Jetzt will ich auch mehr. In ein paar Wochen probiere ich die 10 Kilometer“, so Charlotte Keller.

Fotos
Beim Start des Bambini-Laufes brauchte Marathon-Vorsitzender Michael Keuten noch einen Regenschutz. Pünktlich zu den Hauptläufen kam dann die Sonne. Foto: RPO
Interessierte Zuschauer: Gerade im Zielbereich des Citylaufs standen die Zuschauer dicht gedrängt am Streckenrand. Foto: RPO
Quelle: RP

 
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