Teamwork macht Spaß
VON ANNA BLASWICH - zuletzt aktualisiert: 24.11.2008Wie in jedem Jahr traten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Voerde wieder einmal beim Spielesportfest in den verschiedensten Sportarten gegeneinander an. Ein Tag voller Bewegung, Spaß und Zusammenhalt. Volle Halle und Beifall von den Rängen.
Sport ist Mord? Nein, ganz und gar anders sehen das die Schülerinnen und Schüler der Realschule Voerde. Wie in jedem Jahr veranstaltete die Fachschaft Sport mit den Vorsitzenden Ellen Blaswich und Keria Bammer auch in diesem November wieder das große Spielesportfest. Vormittags zeigten zunächst die Klassen Sieben und Acht beim Basketball und die Klassen des neunten Jahrgangs beim Volleyball ihr Können.
Das Nachmittagsprogramm eröffneten dann gleich alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Fünf und Sechs mit einem von den Musiklehrern Monika Petermann Sonja und Christian Pathe eingeübten Tanz zu dem Lied „Get Up“. Die Fünftklässlerinnen Michelle Graeser, Julia Schürmann und Kimberley Hüsken spürten vor dem großen Auftritt eine gewisse Nervosität. „Wir sind ein bisschen aufgeregt, weil wir den Tanz gar nicht so oft üben konnten und dann schauen ja auch noch so viele Leute zu.“
Siegerehrung
Für sein besonderes Engagement in der Schule, ob bei Sportfesten, Fachschaften oder sozialen Einsätzen, wurde Schüler Tobias Baumann im Rahmen der Veranstaltung ganz besonders geehrt.
Die Sieger: Hühnerleiter: 1. 5d, 2. 5c, 3. 5b. 1. 6a, 2. 6e, 3. 6f. Pendelstaffel: 1. 5c, 2. 5b, 3. 5d. 1.6a und 6f, 3.6b.
Noch einmal ein suchender Blick zur Mama, die aufmunternd die gedrückten Daumen hochhält und dann stellten sich die Tänzerinnen und Tänzer murmelnd und wuselnd in den Reihen auf. Nur schwerlich kann man sich den wahnsinnigen Effekt vorstellen, wenn 600 Arme von Kindern, die den gesamten Raum der Dreifachsporthalle ausfüllte, gleichzeitig im Takt in die Höhe schnellten oder zu Boden fielen.
Auf der Hühnerleiter
Ermutigt durch den großen Applaus und den lautstarken Jubel von den Tribünen, aufgewärmt vom Tanz, waren die Fünfer und Sechser dann bereit, ihre Leistungen beim Spiel Hühnerleiter und bei der Pendelstaffel zu messen. Der Zusammenhalt innerhalb der Klassen war erstaunlich stark. Extra gebastelte und bunt bemalte Transparente wurden in die Luft gehalten, Schlacht- und Anfeuerungsrufe schallten durch die große Halle. Und dennoch stand für die kleinen Sportler nicht der Sieg an erster Stelle. „Die Spiele machen vor allem Spaß“, erklärten Maiwa Schreiber und Larissa Niet. Unterstützt von Maskottchen Delphi, der Delphinin –„Wir sind eh schon so wenig Mädchen in der Klasse, da brauchen wir Verstärkung“– holte sich die Klasse dann auch den dritten Platz beim Hühnerleiterspiel.
Leicht konnte man da als Zuschauer schon mal den Überblick verlieren, wenn sich auf den drei nebeneinander liegenden Feldern die Schülerinnen und Schüler jeweils zwei Softbälle zuspielten. Und auch die Wurfgeschosse wechselten dann gelegentlich vom einen zum nächsten Spielfeld.
Ohrenbetäubend wurde die Geräuschkulisse dann bei der Pendelstaffel. Das schnelle Hin und Her, fallende Staffelstäbe, verbissen vorbeiflitzende Gesichter, angefeuert von den Rängen und den Mitschülern mit Rufen, Jubel und vor allem Gekreische in höchsten Tonlagen.
Beim Hockey konnten dann auch die Eltern und die Lehrer ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Sie traten gegen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Fünf und Sechs an, feuerten sich kräftig an und zeigten wahren Kampfgeist. Hier gab es dann auch die einzigen wenigen Buhrufe des Tages auf Seiten der Sportler. Spannend und noch lauter wurde es zuletzt dann nur noch bei der Siegerehrung. Abgekämpft, aber noch gut bei Stimme, stürmten die Siegerklassen auf Schulleiter Jürgen Albri und Moderator Bernd Vennemann zu, die Urkunden und Geldpreise übergaben.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum