Tennis: Von Aufstieg keine Rede
VON HENDRIK GAASTERLAND - zuletzt aktualisiert: 30.04.2008Mit bescheidenen Zielen gehen die hiesigen Vereine in die neue Tennissaison. Für alle Mannschaften besitzt bei den Medenspielen der Klassenerhalt, der für manche nur schwer zu realisieren sein wird, oberste Priorität.
In der Regionalliga
Seit Jahren spielen die Damen 50 des TC Rot-Weiß Dinslaken als klassenhöchste Mannschaft in der Regionalliga. Nach dem 0:9 zum Auftakt gegen den Bonner HTV heißen die weiteren Gegner gegen den Abstieg TV 03SG Krefeld, Rheinstadion Düsseldorf, Dortmunder TK, Mülheim-Heißen, TV Jahn Rheine, Bayer Leverkusen und Blau-Weiß Neuss.
Wenn morgen die hiesigen Tennisspieler der höheren Klassen erstmals in dieser Saison um Ligapunkte zum Schläger greifen, dann scheinen die Erwartungen nicht besonders groß zu sein. Denn für alle Mannschaften zählt in diesem Jahr nur der Klassenerhalt, der für einige Teams nur schwer zu realisieren sein wird.
In der Niederrheinliga gehen die Herren der DTG Blau-Weiß ins Rennen. Mit dem ersten Gegner, TC Raadt, und TC Johannesberg sind die Favoriten der Gruppe schnell ausgemacht. Für die Truppe von Trainer Thomas Lönegren geht es wie vor einem Jahr gegen den Abstieg. Mit den Bundesliga-Reserven von BW Neuss, BW Krefeld, Rochusclub Düsseldorf und dem Ratinger TC haben sie aber vier ebenbürtige Konkurrenten. „Gegen die vier Teams auf unserem Niveau wird es ausgeglichen zugehen und die Tagesform entscheiden. Mit der Mischung aus externen und unseren Spielern müssen wir immer die Höchstleistung abrufen“, sagte der Coach.
Auftakt gegen Neuss
Die Damen der Blau-Weißen gehen als Aufsteiger in die Verbandsliga. „Es geht nur um den Klassenerhalt, der nicht leicht wird. Jede Position über dem Strich wäre schon sehr gut“, meinte Trainer Stephan Jansen, der auf die Einsätze des holländischen Spitzenduos Seda Noorlander und Kim Rus in mehreren Partien bauen kann. Für die DTG beginnt am Samstag die Saison gegen BW Neuss.
Als klassenhöchste Damen-Mannschaft schlägt der TC Rot-Weiß Dinslaken in der Niederrheinliga auf. Direkt das erste Spiel gegen Wuppertal wird im Kampf um den Klassenerhalt richtungsweisend, doch Trainer Peter Szöke kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Stephanie Gomperts ist verletzt und Joana Comsa steht erst im Juni zur Verfügung. Die zweite Mannschaft des TC Rot-Weiß wird in der 2. Verbandsliga um den Verbleib kämpfen. Das Team wird ebenfalls nie in Bestbesetzung spielen können, weil die Nummer eins, Alena Scharfschwert, aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht und Ninja Pfützenreuter und Jessica Mertens bereits am ersten Spieltag in der „Ersten“ spielen müssen. „Wir sind nie komplett, deshalb wird es sehr schwer“, weiß Mannschaftsführerin Anika Engelbrecht. Die Herren der Rot-Weißen haben sich mit einem alten Bekannten, Johan Dijkstra verstärkt, nichtsdestotrotz geht es nur gegen den Abstieg. „Wir wollen versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen“, meinte RW-Sportwart und Spieler Viktor Szöke.
Hiesfeld mit Pauleck
In der 2. Verbandsliga greifen die Herren des TV Jahn Hiesfeld an. Henning Pauleck verstärkt die „Veilchen“, für die trotzdem alles andere als der Abstieg eine Überraschung wäre. „Der Klassenerhalt wäre das Nonplusultra“, sagte Sportwart Oliver Eichelmann.
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