Zurück zum alten System
zuletzt aktualisiert: 11.09.2006Bisher stimmen beim SuS Dinslaken 09 nur die Ergebnisse. Obwohl die Mannschaft noch nicht an die Leistungen der letzten Rückrunde anknüpfen konnte, führt sie die Tabelle an. RP-Mitarbeiter Hendrik Gaasterland sprach mit Trainer Jens Grote über die Zukunft des SuS 09.
Wann findet die Mannschaft wieder zur Form des letzten halben Jahres zurück?
Grote: Ich hoffe natürlich, dass wir wieder schnell an die Leistungen der Rückrunde anknüpfen können. Zu Beginn der Saison habe ich ein neues Spielsystem ausprobiert, um unsere Offensivqualitäten zu fördern. Aber davon bin ich schon wieder weg und bin wieder zum alten System übergegangen. Aber wir sind noch lange nicht dort , wo wir waren und präsentieren uns zurzeit nicht wie ein Tabellenführer.
Welche Mannschaften werden mit um den Titel spielen?
Grote: Die Weseler Zebras zählen sicher mit zum Favoritenkreis, aber vom Spielniveau schätze ich den PSV Lackhausen nicht schlechter ein als die Zebras. Uns haben im letzten Jahr die Derbys einige Punkte gekostet. Wir haben jetzt nur noch das Derby gegen Lohberg und ich hoffe, dass in dieser Saison die Weseler Vereine sich die Zähler untereinander wegnehmen.
Mit Abdullah Özdogan und Dennis Steininger wurden gestandene Spieler geholt. Wird aber auch weiter auf die eigene Jugend gesetzt?
Grote: Ganz klar. Gezielte Einkäufe braucht man immer, aber mit dem Unterbau der drei Jugend-Mannschaften in der Niederrheinliga ist der Grundstein gelegt. Wenn die heutige Mannschaft nach dieser Saison nicht auseinander brechen sollte, muss man vielleicht gar keinen neuen oder nur einen Spieler holen. Besonders die A-Jugendlichen werden immer besser, wenn sie jetzt ihr zweites Jahr in der Niederrheinliga gespielt haben. Dann können sie in der nächsten Saison vielleicht jemanden aus der ersten Mannschaft verdrängen.
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