MSV Duisburg: Bielefeld hat viel mehr Zeit zum Durchschnaufen
zuletzt aktualisiert: 17.02.2010Irgend etwas stimmt nicht bei den Verantwortlichen der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Schon die Ansetzung des MSV-Spiels gegen Kaiserslautern gibt zu denken. Am Rosenmontag im Rheinland steht Fußball nicht unbedingt in der Gunst der Fans ganz oben. Da gibt es Lustigeres.
Außerdem: Arminia Bielefeld kickte schon am letzten Freitag bei RW Ahlen. Die Zebras durften erst vorgestern gegen die Pfälzer ran. Übermorgen in der Schüco-Arena erwarten die Ostwestfalen den MSV, der dann sein viertes Spitzenspiel hintereinander bestreitet. Bielefelds Profis haben also viel mehr Zeit zum Durchschnaufen. Ganz gewiss kein unbedeutender Vorteil bei den augenblicklichen Platzverhältnissen, die eine Menge an Kraft fordern. Genau dieses Malheur hatten wir schon vor Wochen. Montags musste die Duisburger Mannschaft bei Energie Cottbus arbeiten, vier Tage später erschien der FC St. Pauli zum Spitzenspiel in der Arena. Die Hanseaten hatten samstags gegen Aachen gekickt und waren auch im Vorteil, was die Zeit der Regeneration betrifft.
Die Häufigkeit solcher Gegebenheiten verwundert einigermaßen. Aber dahinter steckt doch wohl hoffentlich kein System? B.B.
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