MSV Duisburg: Brosinski als Chancentod
zuletzt aktualisiert: 06.02.2012MSV Duisburg (RP). Der MSV Duisburg unterlag dem FSV Frankfurt 1:2. Lesen Sie im Folgenden die Bewertung der MSV-Spieler.
Felix Wiedwald: Der Keeper erlebte einen unerfreulichen Abend. Der Gegner setzte seine Chancen entweder neben das Tor oder machte sie eiskalt rein (Note 3).
Andre Hoffmann: Wirkte auf der rechten Abwehrseite (als Ersatz für den gesperrten Berberovic) wie ein Geiger, der mal die Tuba spielen wollte. Frankfurts Gaus brachten ihm prompt die Flötentöne bei (5). Branimir Bajic: War schon mal viel stärker. Das 0:1 ging im verlorenen Duell mit dem Torschützen Micanski mit auf seine Kappe. Sah die vierte Gelbe Karte (4-).
Bruno Soares: Kam im Kühlschrank mit seiner rustikalen Art besser als die Kollegen zurecht( 3-).
Benny Kern: Bereite den Ausgleich vor, war der effektivste MSV-Spieler, auch wenn die linke Abwehrseite nicht seine Schokoladen-Position ist (3+).
Goran Sukalo: Köpfte das 1:1, zimmerte mit dem Fuß in der ersten Halbzeit den Ball freistehend übers Tor. Auf der Sechser-Position aufgrund seiner Größe mit Standschwierigkeiten. Sechste Gelbe (3-).
Jürgen Gjasula: Gab gegen seinen alten Kameraden zu oft und zu gern die Eisprinzessin. Sonst aber kam wenig. Musste nach 61 Minuten für Pamic raus (4-).
Daniel Brosinski: Versemmelte Chancen, als gäbe es beim nächsten Aldi noch einen Sechser-Pack im Regal. Schoss eine Großchance zu Beginn über das leereFSV-Tor . Machte spät für Exslager Platz (5).
Valeri Domovchiyski: Hielt vor allem in der ersten Halbzeit den Ball zu lange, versuchte im zweiten Durchgang einen Heber, der beim Super Bowl Punkte, in der Arena aber nur Kopfschütteln bescherte (5).
Kevin Wolze: Lief wie gewohnt viel, gelingen wollte ihm bei allem Bemühen jedoch nichts (4).
Emil Jula: Vergab in der 4. Minute eine Großchance als er Stehgeiger Klandt im Tor der Gäste anschoss. Als Ballverteiler eher erfolglos (5). Zvonko Pamic: Kam nach einer Stunde für Gjasula, hatte eine große Chance zum 2:2, traf aber auch nur den Torwart. Srdjan Baljak: Gab ab der 70. Minute sein Comeback (für Jula). Lief fiel und deutete an, dass er als Chef gebraucht wird. Maurice Exslager: Kam für Brosinski, erspitzelte dem Kollegen Pamic eine Schussgelegenheit (81.), traf dann selbst aus bester Position nicht.
kew
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