MSV Duisburg: Ein lebendes Krisengebiet
zuletzt aktualisiert: 10.03.2008Was muss dieser Fernando Avalos doch schlecht sein, damit ihm Fernando Santos und Iulian Filipescu vorgezogen werden. Der Neuzugang von der Blumeninsel Madeira hatte eine Halbzeit lang in Berlin durchaus ordentlich gespielt, aber durfte gegen Rostock nicht ran. Das verwunderte.
Rudi Bommer klärte auf: „Filip hat beim Training klare Anweisungen gegeben.“ Von Santos keine Silbe. Filipescu, beim Hansa-Ausgleichstor mitbeteiligt, viel zu langsam, Santos die personifizierte Unsicherheit, ein lebendes Krisengebiet ohne Nachweis der Bundesliga-Tauglichkeit – die Innenverteidigung wirkte fast bei jedem Rostocker Angriff porös. Was mag da erst auf die Zebras zukommen, wenn die Bremer, Hamburger oder Münchener ihre Superstürmer auf diese Abwehr loslassen. Furcht erregende Aussichten sind das.
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