MSV Duisburg: Einer trainiert schon wieder
VON BERND BEMMANN - zuletzt aktualisiert: 24.02.2010Bernd Korzynietz hat es nach lange Verletzungspause geschafft: Er ist wieder bei der Mannschaft / Sören Larsen und Bruno Soares arbeiten amComeback / Freitag geht es gegen Rot-Weiß Oberhausen.
Eins haben Bernd Korzynietz (30) und Sören Larsen (28) gemeinsam. Beide haben als mit Hoffnungen beladene Kicker den Arbeitskollegen sehr lange gefehlt. Am 1. November war Bernd Korzynietz letztmals unter der einmaligen Regie des damaligen Co-Trainers Uwe Speidel für die Mannschaft im Einsatz. Das 3:0 war eine klare Angelegenheit. Es war einer von sieben Auswärtssiegen, und der war glasklar dazu herausgespielt. Danach war es aus mit dem ehemaligen Mönchengladbacher – Muskelprobleme hemmten seinen weiteren Weg.
Die WM-Teilnahme in Südafrika ist in weite Ferne gerückt
Sören Larsen hat eine Woche danach das erste Spiel unter Leitung von Milan Sasic bestritten, wurde in der 63. Minute gegen das "Missverständnis Yankov" ausgewechselt und fehlte fortan wegen des Zehenbruchs und des Muskelfaserrisses. Das 2:2 gegen Rot-Weiß Ahlen war aus der Sicht des neuen Trainers und Neururer-Nachfolgers damals enttäuschend. Für den Dänen war es auf Monate das Aus. Die WM-Teilnahme in Südafrika rückte für den auch auf Schalke erfolgreichen Stürmers in den Hintergrund. "Auf die Beine kommen, und zwar ganz schnell", wollte er. Das kann jetzt gelingen.
Gestern hat Korzynietz das erste Mal wieder mit dem Team voll trainiert. Larsen und der Abwehrspieler Soares, zwischendurch mit einem Fußbruch auch außer Gefecht, waren mit fußballspezifischer Arbeit beschäftigt. Personelle Lichtblicke also.
Im Hinblick auf das Freitagderby gegen Rot-Weiß Oberhausen und die kommenden Aufgaben ist das nicht von Übel. Die positiven Nachrichten können Rückenwind verleihen. Zwar ist mit den drei Kickern noch nicht zu rechnen, aber dass sie sich zeigen, kann Wirkung haben. Auf der rechten Seite hat sich mittlerweile Kristoffer Andersen etabliert, wenn er auch mit einem zwischenzeitlichen Leistungstief klar kommen musste.
Auch Olivier Veigneau kann die Seite nach rechts wechseln. Für Larsen (und Wagner) wurde Srdjan Baljak geholt, der verlässlich trifft und eine Verstärkung darstellt. Ein Serbe und ein Däne in Bestform – das wäre wohl nicht schlecht für den Verein, der auf der Zielgeraden der Meisterschaft hofft, mehr als nur ein Zünglein an der Waage sein zu können.
Gegen Oberhausen am Freitag kann dazu schon ein Anfang gemacht werden. Nach dem Sieg in Bielefeld soll gegen RWO nichts anbrennen.
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