MSV Duisburg: Erfurt kann gleich die Richtung weisen
VON BERND BEMMANN - zuletzt aktualisiert: 29.06.2009Etwas länger als ein Jahrzehnt ist es her, dass 15 000 Duisburger Fans im Berliner Olympiastadion ganz fest die Daumen drückten für einen Pokal-Finalsieg gegen Bayern München. Durch Mario Baslers Last-Minute-Tor ging der große Traum nicht auf, die Hoffnungen zerplatzen kurz vor Schluss eines damals sehr ansehnlichen Spiels unter der MSV-Regie von Friedhelm Funkel.
Seitdem ist im Cupgeschäft mit Duisburger Beteiligung nur wenig Spektakuläres passiert, so der unglückliche K.o. in Gladbach oder der viel umjubelte Sieg gegen Bayer Leverkusen.
Der erste Pflichttermin in der kommenden Saison führt Peter Neururer und seine Truppe nach Erfurt. Der ehrgeizige Drittligist Rot-Weiß kann in der ersten Runde sportlich gefährlich werden. Die Kampfkraft der ostdeutschen Mannschaften ist hinreichend bekannt.
Vorsicht ist also geboten. Endlich mal wieder ein Heimspiel zu erwischen – der Wunsch ging erneut nicht in Erfüllung. Die ehemalige Nationalspielerin Renate Lingor hatte da keine glückliche Hand. Die neuformierte Duisburger Mannschaft im ersten ganz wichtigen Saisonspiel zu erleben, wird freilich von großem Interesse begleitet. Sie kann die Richtung weisen.
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